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29. März
2026
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Wenn Gott nicht mit uns ist!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Mose sprach zu dem HERRN: Wenn nicht dein Angesicht vorangeht, so führe uns nicht von hier hinauf. 2. Mose 33:15 Sie nahmen Palmzweige und gingen hinaus Jesus entgegen und schrien: Hosianna! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn, der König von Israel! Johannes 12:13

Mose war sich, mehr als alle anderen, bewusst, dass die Gegenwart und das Mitgehen Gottes von essenzieller, also lebenswichtiger Bedeutung ist.
Paulus sagt es auf seine Weise:

»Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?«
Röm. 8:31

Wenn Gott nicht mit uns ist, dann gibt es keine Hoffnung auf Beständigkeit und Nachhaltigkeit. Wenn Gott die letzte Realität ist, dann sind wir alle von dieser Realität abhängig. Wenn wir uns aber von dieser letzten Realität trennen dann haben wir keinen Bestand. Es bleibt nichts von all unserem Bemühen und unserem Streben.

»Und die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.«
1. John 2:17

Daher muss alles was unsere Politiker, Wirtschaftslenker, Investoren und Führer der Kirchen tun vergehen, wenn es nicht mit Gott getan ist. Wie schnell das gehen kann, hat uns das letzte Jahrhundert gezeigt, in dem ein „Tausendjähriges Reich“ beginnen sollte, das nur 12 Jahre überlebte und in totalem Ruin endete.
Und obwohl das ganze Volk diese Lehre empfing, scheint es nichts gelernt zu haben. Wir leben wieder völlig losgelöst von Gott. Wir brechen seine Gebote, mit eine Lust und Wonne, die ihresgleichen sucht. Wir beten andere Götter an, beheimaten Religionen, die hier keine Heimat hatten, die antichristlich sind. Wir schlachten Kinder im Mutterleib ab, und wir zerstören die einzige Institution, die das Überleben der Menschheit garantieren kann, die Familie von Mann und Frau und Kindern.
Und es drängt sich der Verdacht auf, dass das gerade eben nicht gewünscht ist, das Überleben der Menschheit, weil diese als Krebsgeschwür des Planeten betrachtet wird. Nicht anders kann dieser Selbsthass der westlichen jüngeren Generationen interpretiert werden.
Nitzsche hat es wohl richtig eingeschätzt: Der Tod Gottes führt zum Nihilismus. Die Existenz des Menschen macht keinen Sinn, er kann weg.
Nur mit Gott, wenn er mit uns ist, wenn er unser Schöpfer ist, dem wir uns verantworten, und für den wir leben, haben wir eine Zukunft, wird Zukunft gestaltet. Und nur mit Gott können wir von der offensichtlichen Endlichkeit der Welt in die Ewigkeit seiner Existenz hineinkommen, und muss uns die Endlichkeit dieser Welt nicht mehr schrecken.
Wird Gott mit uns sein, wenn wir zu den mehr oder weniger bewohnbaren Planeten fliegen?
Wenn wir uns auch ihrer Endlichkeit und der Notwendigkeit der ewigen Existenz in seiner Gegenwart bewusst sind, wird er auch dort mit uns und bei uns sein, denn er ist überall.
Wenn wir uns bewusst sind, dass wir uns vielleicht ein zeitliches Überleben sichern können, wird er uns darin helfen.
Wenn wir uns zu unserem eigenen Schöpfer machen, wird er all unseren Bemühungen widerstehen. Der Versuch im Turmbau zu Babel, sich seiner eigenen All-Macht zu vergewissern, endete für die Menschen im Fiasko. Und alle anderen Versuche werden ebenso in Katastrophen enden, wie die des 2. Weltkrieges.
Wenn Gott aber für und mit uns ist, auf unserem Weg ihm zu gefallen, seinen Willen zu tun, dann wird er mit uns sein und nichts wird uns unmöglich sein.

Foto von Ivan S: https://www.pexels.com/de-de/foto/person-hand-schatten-festhalten-4899529/

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22. März
2026
Die Wahrheit, und nichts als die Wahrheit! Blog-Post Bild

Die Wahrheit, und nichts als die Wahrheit!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten. 2. Mose 20:16 Ihr wisst, dass keine Lüge aus der Wahrheit kommt. 1. Johannes 2:21

„Die Wahrheit, und nichts als die Wahrheit!“ Das ist die Forderung vor Gericht an den Zeugen.
Aber was aus der Wahrheit wird, haben uns unlängst unsere öffentlich-rechtlichen Medien gezeigt, wenn „Wahrheiten produziert werden“. Dass man mit KI viel Gutes machen kann, ist unbestritten. Aber, dass von KI generierte Filmsequenzen als Wahrheit verkauft werden, macht deutlich, dass es eben nicht mehr um die Wahrheit geht, sondern um eine bestimmte als Wahrheit zu verkaufende Darstellung von, von den Fakten entkoppelten Darstellungen („Meine Wahrheit“). Wie wirkmächtig solche von Fakten entkoppelten Darstellungen sein können, haben wir vor 2 Jahren erlebt, als sich die Republik mobil machen ließ, um gegen Rechts zu demonstrieren. Der Grund war, wie sich später von Gerichten festgestellt wurde, eine von sogenannten Faktencheckern erstellte Reportage, über eine Zusammenkunft, deren Inhalte so verfremdet wurden, dass sie eben nicht mehr den Fakten entsprachen.
Um „ihre Demokratie“ wie auch um „ihre Wahrheit“ geht es ja ebenso unseren Politikern, die Millionen in Faktenchecker NGOS und in irgendwelche Gesetzesvorhaben investieren.
Wahr ist nicht mehr die objektive Wahrheit, sondern das, was zur Wahrheit erklärt wird. Nach wie vor am einfachsten verständlich wird dieser Vorgang illustriert durch die Diskussion um die Geschlechter. Biologische Wahrheit ist, dass es nur zwei Geschlechter gibt, die es braucht, damit sich höhere Lebewesen insbesondere die Menschen fortpflanzen können. Aber wir sollen, nach dem Willen derer, die die politische Macht und damit Deutungshoheit haben, mit bekennen, dass es mehr als diese zwei biologischen Geschlechter gibt. Wir sollen eine andere Wahrheit glauben.
Man hat sich also einen neuen Wahrheitsbegriff geschaffen, der es einem erlaubt seine Wahrheit, zu definieren, ohne schamrot zu werden, ohne eine lange Nase zu bekommen. Daher ist es inzwischen opportun, an einem Tag den Menschen das eine zu sagen, und am anderen Tag möglicherweise das Gegenteil. Man hat ja nur etwas Gutes beabsichtigt, mit dieser Lüge.
„Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit“ ist ein geflügeltes Wort, das oft dem US-Senator Hiram Johnson (1918) zugeschrieben wird. Wenn das wahr ist, dann befinden wir uns im konstanten Krieg. Dem Krieg um die Macht, die Deutungshoheit, den gesellschaftlichen kulturellen Einfluss. Und diejenigen, die sich die Wahrheit zur Beute gemacht haben, führen Krieg gegen alle, die ihre Wahrheit nicht annehmen wollen.
Als Christen stehen wir zur Wahrheit. Und diese Wahrheit ist eine absolute Wahrheit. Die Wahrheit, dass der lebendige Gott einzig und allein Gott ist, dass er die Welt und alles, was darin ist, geschaffen hat und dass er jeden Menschen, für das ihm anvertraute Gut, zur Rechenschaft ziehen wird. Es ist die Wahrheit, dass kein Mensch vor diesen Gott treten kann und für sich in Anspruch nehmen kann, gerecht zu sein und Gottes Annahme durch seine eigene Leistung verdient zu haben. Daher ist es eine unumstößliche Wahrheit, dass nur Gott uns aufgrund seiner Gnade gerecht sprechen kann. Diese Gnade ist nur möglich, wenn wir Jesus Christus als unseren Fürsprecher haben und er sich an unserer Stelle dem Urteil Gottes stellt, das schon vor 2000 Jahren gefallen ist, als Jesus sich statt unser, ans Kreuz schlagen ließ.
Den Menschen diese Wahrheit vorzuenthalten ist nicht nur nicht richtig. Sie ist auch eine gelebte Unwahrheit. Denn wir sagen damit, dass die Menschen Jesus nicht brauchen, dass sie gut und gerecht sind, aus sich heraus.
Wir legen ein falsches Zeugnis ab über unseren Nächsten ab.
Wir belügen sie und nehmen ihnen die Möglichkeit, dass sie gerettet werden können, ewiges Leben bekommen.
Diese Wahrheit will die Welt nicht hören, obwohl sie so nötig ist, und viele sich danach sehnen. Denn, dass sie, so wie sie sind, nicht OK sind, spüren sie selbst. Die ganzen Selbsthilfegruppen, Self-Improvement-Seminare, Motivations-Veranstaltungen, Personal Coaches und Therapeuten etc. sind der offensichtliche Beweis, dass es so ist.
Als Christen sind wir dem König, dem Herrscher, dem Ursprung aller Wahrheit, dem lebendigen Gott, Jesus Christus verpflichtet, mehr als jeder menschlichen Institution oder Wahrheit.
Wenn wir in ihm leben, leben wir in der Wahrheit und diese Wahrheit befreit uns von allen Ängsten, sodass wir auch die objektive göttliche Wahrheit sagen können.

Foto von fauxels: https://www.pexels.com/de-de/foto/foto-von-leuten-die-schild-halten-3228837/

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15. März
2026
Auf wen verlassen wir uns? Blog-Post Bild

Auf wen verlassen wir uns?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Bei Gott steht die Kraft zu helfen und fallen zu lassen. (2. Chronik 25,8)

Amazja ist ein König Judas von 796-767 v.Chr. , der zunächst gut beginnt, wie so viele vor und nach ihm. Und dann will er in den Krieg ziehen und stellt fest, dass er vielleicht nicht genug Truppen hat und heuert vom israelischen Nordreich noch Söldner an. Ein Prophet weist ihn dann darauf hin, dass seine Sicherheit, seine Stärke nicht in seiner eigenen Kraft noch in der überlegenen Zahl seiner Kämpfer sein sollte.
Er schickt die Söldner dann zurück, die aber in seiner folgenden Abwesenheit sein Grenzgebiet plündernd und mordend durchziehen, während er eine erfolgreiche Kampagne gegen Edom durchführt.
Aber er nimmt die Götter der Edomiter mit. Es ist nicht auszuschließen, dass er, als er hört, was diese Söldner seinem Volk angetan haben, sich erzürnt von Gott abwendet und den Göttern der Edomiter, die er gerade geschlagen hatte, zuwendet.
Manchmal, wenn wir uns entschieden haben unser Leben ganz auf Gott und seinen Willen hin auszurichten, erleben wir, dass wir uns in Schwierigkeiten befinden.Und wir fragen uns:

Wie konnte das passieren?
Hat Gott uns allein gelassen?
Ist es vielleicht doch sinnlos sich auf Gott einzulassen?

Warum hat Gott es zugelassen, dass die marodierenden Söldner die Grenzregion verwüsten?
Gott lässt offensichtlich diese Dinge aus unterschiedlichen Gründen zu, Gründe die auf der Hand liegen, wie die, dass er sehen will, ob wir ihm auch treu sind, auch wenn es mal eng wird, nicht alles so glattläuft, wie wir uns das wünschen.
Vielleicht sollte Amazja auch sehen, wen er da eigentlich angeheuert hatte, um sich solche Aktionen vorher zu überlegen und vielleicht Gott und seinen Rat zu suchen.
Auf alle Fälle zeigt die weitere Geschichte, dass Amazja diesen Test nicht besteht. Nicht allein wirft er sich vor den Göttern nieder, die sich bei den Edomitern als nutzlos erwiesen haben, er weigert sich fürderhin auf den Propheten Gottes zu hören. Und stürzt sich in ein militärisches Abenteuer gegen den König des Nordreichs, das er verliert.
Gott prüft uns in unserem Leben immer wieder. Nicht so sehr, um zu sehen, wie wir reagieren und ob wir uns bewähren, sondern in der Hauptsache, um uns zu zeigen, wo wir stehen. Denn allzu oft sehen wir uns in einem besseren Licht als wir wirklich sind. Aber wenn wir wirklich wachsen und vorwärtskommen wollen, dann müssen wir eine realistische Sicht und Wahrnehmung von uns bekommen, um zu wissen, was uns noch fehlt.
Amazja hätte sich unter Gott demütigen, ihn um Verzeihung bitten und sich ganz ihm ausliefern können und Gott hätte ihn mit Sicherheit wieder angenommen und weiter geführt.
Gott liebt es, uns gnädig zu sein, wenn wir erkennen, dass wir seine Gnade brauchen.
Das zu erkennen ist wahrscheinlich die wichtigste Lektion unseres Lebens überhaupt. Denn wir können nur wirklich wachsen, wenn wir uns von Gott an der Hand nehmen lassen, in seiner und durch seine Gnade wachsen, immer mehr in die Menschen hineinwachsen, die wir nach seinem Willen sein sollen.
Dann erleben wir, dass wir mit Gott immer in der Übermacht sind, selbst wenn wir mit ihm allein sind.
Die ganze Stadt Nazareth war nicht in der Lage Jesus zu überwinden, als er von den Klippen weg durch sie hindurchschritt. Sie konnten ihn nicht die Klippen hinunterwerfen. Niemand kann Gott und denen, mit denen er ist, widerstehen.
In seiner Kraft steht es immer zu helfen, wenn er es für notwendig erachtet. Und wenn wir meinen wir könnten ohne ihn, dann wird uns keine Macht dieser Welt gegen ihn helfen können.

Foto von James Wheeler: https://www.pexels.com/de-de/foto/foto-des-weges-umgeben-von-tannenbaumen-1578750/

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08. März
2026
Gott, lass deine Gnade nicht vorbeigehen! Blog-Post Bild

Gott, lass deine Gnade nicht vorbeigehen!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Herr, hab ich Gnade gefunden vor deinen Augen, so geh nicht an deinem Knecht vorüber. 1.Mose 18,3

Sagt der Patriarch Abraham zu Gott, als dieser ihn in der Gestalt von 3 Männern besucht. Schon damals liebte es Gott seine Dreiheit immer wieder anzudeuten.
Er kommt, um Abraham anzukündigen, dass er binnen eines Jahres einen Nachkommen von der Sarah haben würde.
Und ebenso teilt er ihm mit, dass er Sodom und Gomorrha vernichten will.
Dass Gott diese Nachrichten bringen würde, wusste Abraham nicht. Er wusste nur, dass der HERR da ist und er wusste, dass es eine Gnade ist, wenn er in das Leben von Menschen trat.
In unserer Gesellschaft und ihrem Denken ist Gott so auf die Seite geschoben, so klein gemacht, dass wir wirklich keine Ahnung davon haben, wer Gott eigentlich ist. Vielleicht liegt es auch daran, dass unsere großen Kirchen den menschgewordenen Sohn Gottes gerne klein, als kleines Kind in der Krippe, als kleines Kind auf dem Arm der Maria darstellen.
Und da können wir leicht vergessen, wer Jesus wirklich ist. Er sitzt zur Rechten des Vaters, er ist seine rechte Hand, er handelt und regiert zum gegenwärtigen Zeitpunkt und er ist der Herr über alle Herren, der König über alle Könige. Vor ihm muss sich jedes Knie beugen und wird sich jedes Knie beugen, ob es das will oder nicht.
Und die Gnade, wenn Jesus in unser Leben tritt, ist nicht kleiner als zur Zeit Abrahams.
Ihm war er gnädig, nahm seine Gastfreundschaft an, verweilte bei ihm eine längere Zeit, denn ein Kalb zu schlachten und zuzubereiten dauert seine Zeit, selbst für einen geübten Koch.
Gott war sogar bereit gnädig zu sein, wenn sich in den Städten 10 gerechte gefunden hätten. Aber selbst das war zu viel erwartet für diese verkommenen Orte.
Orte in denen die männlichen Gäste von Lot, dem Neffen von Abraham, der dort wohnte, nicht sicher waren. Denn alle Bewohner der Stadt Sodom wollte sich an den beiden vergehen, sie vergewaltigen. Es war also ein Ort, in dem Homosexualität gelebt und diese Männer als „Frischfleisch“ betrachtet wurden, mit denen man seinen Spaß haben wollte.
Wie weit sind diese Städte von unserer heutigen Gesellschaft noch entfernt?
Und keine zehn Gerechte wurden dort gefunden, das war die Zahl, auf die Abraham Gott heruntergehandelt hatte. Und sie wurden nicht gefunden. Gott war bereit Gnade walten zu lassen. Aber diese Städte gaben ihm keinen Anlass, da war keine Buße, kein Empfinden mehr für Recht und Ordnung. Pure Willkür und Gewalt, die das Gericht Gottes forderten.
Wir erleben heute keinen Tag, der nicht neue Details des Epstein-Netzwerkes und seiner Machenschaften offenbart. Und vieles was unsagbar und undenkbar ist, wird noch im Verborgenen gehalten.
Obwohl wir uns auf eines verlassen können, dass „nichts verborgen ist, was nicht offenbar werden wird“ (vgl. Matth. 10:26).
Diese Welt braucht die Gnade Gottes, die auch Abraham braucht, und sie ist in Jesus Christus schon gekommen.

»Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen«
Titus 2:11

Sie bringt nicht nur Gnade, Gottes Versöhnung, sondern

»... unterweist uns, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in dem jetzigen Zeitlauf«
Titus 2:12

Und sie sagt uns auch, wie wir das machen sollen, nämlich

»... indem wir die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilandes Jesus Christus erwarten.«
Titus 2:13

In der Haltung der Erwartung des Wiederkommens Jesu, also im Blick auf die Zukunft in der Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott, können wir Abstand nehmen von den Verführungen und Begierden einer ungerechten und gewalttätigen Welt.
Ich wünsche dir, dass du Gottes Gnade in deinem Leben erlebst und sie dich in der oben beschriebenen Weise leitet.
 

Foto von Tomas Anunziata: https://www.pexels.com/de-de/foto/luftaufnahme-von-buschen-auf-sandfeld-3876435/

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01. März
2026
 Vom Ernst, Gott zu  lieben! Blog-Post Bild

Vom Ernst, Gott zu lieben!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

So achtet um eures Lebens willen genau darauf, den HERRN, euren Gott, zu lieben! Josua 23:11

Das sagt Josua am Ende seines Dienstes und auch gegen Ende seines Lebens seinem Volk, dem er Jahrzehnte vorgestanden hatte, das er im Auftrag Gottes in das verheißene Land gebracht hatte.

Sie sollen, wenn ihnen ihr Leben lieb ist, den HERRN ihren Gott lieben. Ist das viel verlangt?

Nicht wirklich. Denn lieben tun wir immer irgendwas oder irgendwen, fragt sich nur, was wirklich unserer Liebe wert ist.

Der Kontext der Aufforderung ist der, dass Josua sein Volk davor warnt etwas oder jemanden anderen als den lebendigen Gott zu lieben und sein Herz daran zu hängen.

In diesem Fall sind es die Völker und die Götter der Völker, die noch in diesem Land leben, die sie noch nicht vertrieben hatten.

Die ganze Geschichte der Landnahme Israels ist heute ein schwieriges Kapitel. Ethnische Säuberung, oder Genozid, das geht gar nicht.

Selbiges wird ja Israel in unseren Tagen vorgeworfen.

Aber sind wir ehrlich. Wenn es die „richtigen trifft“ schaut die Welt weg. Der Völkermord an den Armeniern, die ethnische Säuberung von Berg-Karabach durch Aserbaidschan, das Abschlachten der Christen in der Subsahara-Zone. Das interessiert niemanden, denn es trifft ja die richtigen, die es verdient haben, was müssen die Christen auch ihren Glauben allen anderen aufdrängen, so denken doch viele in unserer westlichen Gesellschaft. Deshalb kümmert es weder die UNO, noch die EU noch unsere Bundesregierung.

Josua warnt sein Volk davor sich mit seinen Nachbarn zu vermischen, weil das dazu führen wird, dass sie sich von dem lebendigen Gott weg, hin zu ihren Götzen wegziehen lassen. Die Geschichte zeigt, dass genau das passierte.

„Aber ist das so schlecht?“, denken viele unserer Zeitgenossen. Soll doch jeder an das glauben, was er will. „Du machst das deine, ich das meine, alles OK!“ Das führt im Fall der westlichen Gesellschaft, dazu dass wir uns jede erdenkliche Abartigkeit leisten und „noch stolz darauf sind“!

Wir nennen das Multikulti. Manche leben noch in der Illusion, dass das die westlichen Werte sind und manche von diesen denken, dass diese immer noch „die christlich-jüdischen Werte“ verkörpern, obwohl es im Kern die „Werte des aufklärerischen Atheismus“ sind.

Und dann wundern wir uns, dass die Menschen die zu uns kommen, sich mitnichten in diese Multikulti-Gesellschaft integrieren und es zu immer größeren Parallelgesellschaften kommt.

Und wir Christen lassen es zu, dass der aufklärerische Atheismus, der die westlichen Werte prägt und die ehemals „christlich-jüdischen Werte“ gekapert hat, den christliche Glauben dadurch diskreditiert und unattraktiv macht. Denn welcher aufrechte Moslem nimmt das Christentum noch ernst, das diese Abartigkeiten nicht nur toleriert, sondern sogar hofiert.

Was würden die Apostel zu dieser Situation sagen? Was berichtet die Heilige Schrift?

2. Kor. 6:14 Geht nicht unter fremdartigem Joch mit Ungläubigen!
Denn welche Verbindung haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis? 15 Und welche Übereinstimmung Christus mit Belial? Oder welches Teil ein Gläubiger mit einem Ungläubigen?

16 Und welchen Zusammenhang der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Denn wir sind der Tempel des lebendigen Gottes; wie Gott gesagt hat: »Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.(3.Mose 26:11+12)«

17 Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab! Spricht der Herr. Und rührt Unreines nicht an! (4.Mose 16:26; Jes.52:11; Offenbarung 18:4) Und ich werde euch annehmen 18 und werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige.

 

Den HERRN, JAHWE, den Dreieinen Gott lieben heißt, ihn allein lieben, ihm allein dienen, mit allem, was wir haben und sind, mit allen Konsequenzen, die sich daraus ergeben mögen.

Die Liebe zu unserem HERRN Jesus Christus befähige uns zu diesen Konsequenzen.

 

 

 

 

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