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23. Juli
2023
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Nie mehr heimatlos

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. Epheser 2,19

Wer ist hier nicht mehr Fremdling, sondern Gottes Hausgenosse und wo ist er das?

Zur Zeit, als der Apostel Paulus diesen Brief an die Epheser schrieb, war dieser Gedanke noch neu. Paulus war ein Jude, der zum Glauben an den Messias gekommen war. Die Juden waren der Meinung, dass nur sie und sie alleine als Gottes Volk zu Ihm Zugang hätten.

Aber Paulus und seine Mitapostel waren von Jesus gelehrt worden, dass auch andere zum Volk Gottes dazugehören dürfen, wenn sie an den Messias Jesus glauben.

Manche der damals lebenden Menschen z.B: in Ephesus waren solche, die selbst zwar nicht Juden waren, aber an der jüdischen Religion Interessierte, und die waren in gewisser Weise Gäste in der Synagoge, dem Gottesdienstort der Juden.

Aber sie waren eben doch nur Gäste und eigentlich Fremdlinge.

Paulus schreibt den Gläubigen in der Gemeinde, die an den Messias Jesus glaubte, dass sie nicht mehr Gläubige der zweiten Klasse sind. Ja, er sagt ihnen, dass sie vollkommen gleichberechtigte Gläubige in dieser Gemeinde sind, dass sie wie die jüdisch stämmigen Gläubigen auch zu Gottes Familie gehören. Er spricht von Gottes Hausgenossen, also Menschen, die in Gottes Haushalt wohnen und ein- und ausgehen.

Heute sind viele Fremdling. Entweder man lebt als Fremder in einem ihm immer noch fremden Land, oder man lebt in einem Land, das ihm zunehmend fremd geworden ist.

Und in gewisser Weise sind wir alle Fremdlinge auf dieser Welt, weil diese Welt letztlich nur eine Zwischenstation ist. Wir alle sind hier nur für eine kurze Zeit und sind nur Gäste.

Wäre es da nicht hilfreich zu wissen, wo man hingehört? Wo man ein Zuhause hat? Wo man sicher ist, wenn alles vergeht, wenn sich alles so sehr ändert, dass man sich fremd und unbehaust fühlt?

Denn unser Bürgerrecht ist in ‹den› Himmeln, von woher wir auch ‹den› Herrn Jesus Christus als Retter erwarten,“
(Phil.3:20
)

Gott will uns durch Jesus Christus in ein Zuhause führen, in Sein Zuhause, wo wir in Ewigkeit mit Ihm zusammen sein werden.

Jesus sagt von Sich, dass Er der Weg ist. Wenn wir auf diesem Weg gehen, werden wir zum himmlischen Vater kommen!

Dieser Vater will allen Vaterlosen und Mutterlosen eine Heimat geben. Er will allen Entwurzelten, Orientierungslosen, hilflos in dieser Welt Dahintreibenden eine Heimat geben, einen Ort, wo sie ankommen können.

Und der einzige Weg zu diesem Ort ist Jesus Christus - der menschgewordene Gottessohn, der für deine und meine Schuld gestorben ist, damit wir frei von Schuld und Verdammnis, heilig gemacht, zu dem Heiligen Gott kommen können.

Willst du zu diesem Heiligen Gott nach Hause kommen und wissen, dass du kein Fremdling und kein Gast, sondern Familienmitglied bist? Dann vertraue dich mit deinem ganzen vergangenen und zukünftigen Leben Seinem Sohn Jesus Christus an!

 

 

Photo: Regiogemeinde

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16. Juli
2023
Alles dient zum Guten Blog-Post Bild

Alles dient zum Guten

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Gott der HERR wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen. Jesaja 25,8 Jesus spricht: Eure Traurigkeit soll zur Freude werden. Johannes 16,20

Wenn solche Aussagen aus der Bibel zitiert werden, dann muss die unweigerliche Frage gestellt werden: Wann?

Wann ist das, wann wird Gott die Tränen von allen Angesichtern abwischen?

Nicht hier und jetzt!

Nicht auf dieser Welt!

Denn auf dieser Welt trauern wir und weinen wir noch, sei es in Schmerzen oder in Verlust.

Ja, unsere Traurigkeit kann sich immer wieder auch in Freude verwandeln, wenn wir den Trost Gottes in unserem Leben spüren, wenn wir erleben dass wir nicht alleine sind, dass wir einen Vater im Himmel haben, der sich um uns schon jetzt kümmert, den Heiligen Geist, der uns in unserer Schwachheit hilft, und wenn wir in unserer Einsamkeit die Nähe unseres Herrn, Erlösers und Freundes Jesus erleben.

Aber diese Erlebnisse und die damit verbundenen Gefühle sind kein Dauerzustand. Wir erleben immer wieder, dass wir Tränen vergießen, Schmerzen erleben, auf Fragen keine Antworten bekommen und unsere Sehnsucht nicht erfüllt wird, so berechtigt sie auch scheinen mag.

Alle anderslautenden Versprechen sind nicht auf dem Wort Gottes, sondern in unserem Wunschdenken fundiert.

Erst in der Gegenwart Gottes (Offenbarung 7:17) im neuen Himmel, auf der neuen Erde ( Offenbarung 21:4) werden wir erleben, dass alle unsere Tränen abgewischt werden.

Bis dahin hat Gott der Heilige Geist viel in unserem Leben zu tun, uns zu helfen mit Enttäuschungen, mit Verlust, mit Schuld, die wir auf uns geladen haben oder wo andere an uns schuldig geworden sind, dies zu verarbeiten und zu vergeben, Heilung und Frieden in Anspruch zu nehmen und dann wieder aufzustehen, wenn wir gefallen, gestolpert sind oder niedergeschlagen wurden.

Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirke, denen, die nach ‹seinem› Vorsatz berufen sind. (Röm.8:28

Denn in all dem, was wir erleben, haben wir zwei Möglichkeiten der Entscheidung und der Reaktion. Die Engländer haben einen Spruch: „Either it makes you or it breakes you.“ Entweder es macht dich (stärker) oder es zerbricht dich. Gemeint ist, dass alles was wir erleben, uns entweder zu etwas Besserem machen kann als wir sind oder dass es uns zerstören kann. Und das betrifft alles in unserem Leben. Selbst das Beste, was wir in dieser Welt erleben können, kann uns zerstören, wenn wir es nicht in der richtigen Weise entgegennehmen. Wir können es für selbstverständlich halten und es gering schätzen und damit zerstören, sodass es dann uns zerstört, wenn uns bewußt wird, was wir da getan haben.

Gott gebe uns, dass wir alles mit der biblischen Haltung annehmen können, die sagt: „Alle Dinge müssen denen, die Gott lieben, zum Guten mitwirken.

Wenn du Gott liebst und Seine Berufung für dein Leben kennst, dann wird alles, was dir begegnet, dich verändern zum Besseren, weil Gott alles dir zum Guten gedacht und geplant hat. Du wirst es möglicherweise aber erst in Seiner ewigen Gegenwart richtig verstehen und erfassen, wenn Er alle deine Tränen abwischen wird.







Foto von Victoria Rain: https://www.pexels.com/de-de/foto/frau-zerbrochen-unterbrechung-jung-4497804/ 

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09. Juli
2023
Nicht einfach Gnade Blog-Post Bild

Nicht einfach Gnade

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es. Epheser 2,8

Dieses Thema ist für viele, die sich mit dem Glauben beschäftigen, eine wirkliche Herausforderung. Man kann sich fast nicht vorstellen, dass man allein durch Gottes Gnade und dadurch, dass man sie im Glauben ergreift, gerettet werden kann.

Muss man da nicht doch selbst etwas dazu tun?

Und wenn man nur durch Gnade gerettet wird, wird es dann nicht billig?

Man könnte ja dann einfach sein Leben weiterführen wie bisher und würde dennoch gerettet?

Was nun, sollen wir sündigen, weil wir nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade sind?
(Röm 6:15a)

Für viele, die ihren Lebensweg und Lebensstil nicht ändern wollen, wäre das verlockend, weshalb ja auch viele neuere Lebensentwürfe wie LGBTQ+ in der Kirche Eingang finden.

Aber ist das so einfach? Gottes Gnade ist nicht einfach ein „Schwamm drüber“! Gottes Gnade drückt sich darin aus, dass Jesus Christus für unsere Sünden gestorben ist, an unserer Stelle. Sein Opfer ist einmalig und deckt alles ab.

Es bewirkt, dass wir durch dieses Opfer einen Zugang zu dem heiligen Gott bekommen, den wir sonst nicht haben. Dieser Zugang eröffnet die von gegenseitiger Liebe geprägte Beziehung zwischen Mensch und Gott. Aber dieser Gott duldet Sünde nicht, was ja das Opfer Jesu notwendig machte. Er duldet sie auch nicht im Leben derer, die dieses Opfer in Anspruch genommen haben.

Wir können also nicht so weiter leben wie bisher, wenn wir diese Beziehung ernst nehmen. Der Heilige Gott erwartet von uns einen heiligen, Ihm zugewandten und Ihm hingegebenen Lebensstil. Aus diesem Grund sagt Paulus: „Was nun, sollen wir sündigen, weil wir nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade sind? Auf keinen Fall!“ (Röm 6:15)

"Auf keinen Fall!“
(Röm 6:15b)

Wir sind nicht mehr unter dem Gesetz des Mose. Aber wir leben mit dem Gesetz des Geistes und das ist in seiner Wirkung tiefgreifender als des Gesetz Moses je hätte sein können. Das Gesetz des Geistes durchdringt unser Innerstes und will uns von innen nach außen verändern. Dieses Gesetz führt uns in eine tiefe und enge Beziehung zu dem lebendigen Gott, der in dieser Beziehung der bestimmende Faktor sein will. Deshalb hat Jesus Seine Jünger beten gelernt: Vater unser im Himmel, geheiligt werde Dein Name, Dein Reich komme, Dein Wille geschehe so wie im Himmel also auch auf Erden.“

Im Himmel gibt es keine Diskussion darüber, wie Gottes Wort und Befehl zu verstehen ist. In unserer Beziehung mit unserem himmlischen Vater erwartet dieser dasselbe von uns hier auf Erden. Wir mögen Seinen Willen nicht immer vollkommen verstehen, Mühe damit haben, Ihm nicht gehorchen wollen. Und wir mögen mit dem Vater so um die Erfüllung ringen, wie Jesus das im Garten Gethsemane tat. Aber wenn Jesus zum Ergebnis kam: „Nicht meine Wille, sondern Dein Wille geschehe“, dann können wir, Seine Nachfolger, uns nicht herausnehmen etwas anderes zu tun als Jesus Christus und wie Er sich verhielt. Seien wir ehrlich und bekennen: „Ich habe weniger Probleme mit dem, was ich nicht verstanden habe. Ich habe ein Problem mit dem, was ich verstanden habe, weil es zu tun mir Probleme macht.“ Und dann bitten wir unseren Himmlischen Vater darum, dass Er uns das Wollen und auch das Tun Seines Willens gibt.

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02. Juli
2023
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Die goldene Regel

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten. Matthäus 7,12

Wie sehr regen wir uns über Leute auf, die „Wasser predigen und Wein trinken“. Die also den Menschen sagen, womit sie sich begnügen sollen, worauf sie verzichten sollen, aber selbst nicht so leben.In Amerika gibt es republikanische Gouverneure, die Flüchtlinge von der Grenze im Süden in nördlichere, demokratisch regierte Bundesstaaten befördern lassen. Warum? Damit die auch von der Politik profitieren, die sie lautstark fordern, die Politik der Open Borders. Auch bei uns gibt es genügend Politiker, die in diese Kategorie fallen. Und genau wie über dem Atlantik wird auch bei uns von denen, die diese Politik fordern, verlangt, dass sie auch bereit sind dies im Privaten mit ihrem eigenen Beitrag zu unterstützen.

Und wie wir uns denken können, wollen das die wenigsten; und wir sind empört – zu Recht.

Aber das ist nur der große sehr kontrastreiche Spiegel, den uns allen die Gesellschaft vorhält, der uns fragt: Und was ist mit dir?

Denn eines ist klar: Wir werden immer an unseren eigenen Ansprüchen gemessen. Leben wir ihnen entsprechend?

Oder gehören wir auch zu denen, die „Wasser predigen und Wein trinken“? Es ist leichter, so sagt es Jesus, den Splitter im Auge des anderen zu sehen als den eigenen Balken. Es ist leichter beim anderen zu sehen, was er falsch macht, wo er versagt hat und wo er nicht so gelebt hat, wie man das als Christ sollte.

Aber es ist sehr schwer bei sich anzufangen, sein Versagen zu sehen, seine eigene Unvollkommenheit und der Bedürftigkeit der Hilfe oder Ergänzung der anderen.

Unser Vers macht eines deutlich: Bevor du von anderen etwas erwartest, mach es selbst, versuch es selbst zu leben. Schon allein dabei wird uns auffallen, dass manches zwar gut gemeint ist, aber nicht gut machbar ist. Wie man das in unseren Nachrichten jeden Tag sehen kann. Fantastische Forderungen werden aus reiner gegenseitiger Zahlenüberbieterei erhoben. Aber dann werden diese Luftschlösser schnell auf den Boden geholt, wenn ihnen die Luft aus Wolkenkukucksheim durch nüchterne Nachrechnerei abgelassen wird.

„Alles was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut ihr ihnen.“ In welch einer Welt würden wir leben, wenn diese Anweisung Jesu wirklich umgesetzt würde?

Wir erwarten aber nach seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt.“
(2..Petr. 3:13)

Keiner würde lügen, ehebrechen, stehlen, töten, sich am anderen bereichern, dem andern Gewalt antun wollen usw. Wir hätten eine Welt, in der vielleicht nicht alles besser wäre, aber eine, in der die Menschen etwas demütiger, kleinlauter und bescheidener wären, weil sie wieder neu an ernüchternder Selbsterkenntnis gewonnen und dadurch voreiliger und übereifriger Forderungen an andere beraubt worden wären. Dies bedeutete zumindest für diese Welt schon einen riesigen Fortschritt!






Foto von EKATERINA BOLOVTSOVA: https://www.pexels.com/de-de/foto/mann-buro-portrat-professionell-6077961/ /

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01. Juli
2023
"Mehr als Platzhalter" Blog-Post Bild

"Mehr als Platzhalter"

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Ein Platzhalter ist „eine Person, die für eine andere einen Platz freihält“. Mancher kommt sich in seinem Leben gelegentlich so vor. Er oder sie hat einen Platz inne, den eigentlich jemand anderes einnehmen soll, der aber noch nicht da ist, noch nicht gefunden ist, noch gesucht werden muss. Das erlebt man manchmal bei den großen Fußballclubs die einen „Startrainer“ verpflichten wollen, aber ein „Interimstrainer“ (oft ein Trainerassistent) soll den Betrieb am Laufen halten. Fühlst du dich als Platzhalter?

Es ist ein komisches Gefühl und man weiß, dass man ein Ablaufdatum hat. Irgendwann wird man an der Stelle nicht mehr benötigt, muss einen anderen Platz einnehmen / ausfüllen, vielleicht wieder als Platzhalter. Ein undankbarer Job ist das, oder nicht?

Wie ist das in der Gemeinde, im Reich Gottes, bei Gott?

Gibt es dort auch Platzhalter?

Werden wir dort auch nur hin und hergeschoben von denen, die das Sagen haben?

Nehmen wir die Bibel ernst, dann hat jeder Mensch, den Gott rettet, einen besonderen Platz bei Ihm in Seinem Reich, an Seinem Leib, in Seiner Gemeinde. Einen Platz, den nur er einnehmen kann.

Manches am menschlichen Körper ist redundant, also mehrfach vorhanden, wie z.B. die Keimdrüsen, die Nieren, die Augen und Ohren, die Extremitäten. Offensichtlich ist dies so, weil wir die entweder mindestens einmal als lebenswichtiges Organ brauchen oder aber, weil sie nur paarweise richtig gut funktionieren. Aber selbst diese paarweise vorhandenen sind oft spiegelbildlich, also nicht austauschbar.

Das Wort Gottes vergleicht die Gemeinde mit dem Leib, bei dem Jesus das Haupt ist, von dem aus dieser Leib zusammengefügt wird (vgl. Kol. 2:9).
Jesus Christus ist als das Haupt des Leibes der Platzanweiser für jeden von uns.

Er stellt uns an den Platz, für den Er uns von Ewigkeit her schon geschaffen hat. Wenn wir auf Ihn hören und auf die, die Er an Seinem Leib gebraucht, um ihn zu lenken und zu leiten, dann werden wir immer an einem Platz sein, an dem wir Seinen Willen tun können.

"Wandelt würdig der Berufung, mit der ihr berufen worden seid, 2 mit aller Demut und Sanftmut, mit Langmut, einander in Liebe ertragend! 3 Befleißigt euch, die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens..."
(Eph.4:1-3)

Manchmal scheint es, dass wir nichts tun können, nicht wirklich nützlich sein können, weil wir krank, schwach, völlig vereinnahmt von alltäglichen Dingen sind, die wir nicht einfach auf die Seite stellen können. Und dann fühlen wir uns selbst im Gottesdienst wie „Platzhalter“, wir sitzen auf einem Platz und können nichts beitragen, weil wir meinen, nichts zu geben zu haben.

Aber selbst in dieser Situtation sind wir eben nicht nur Platzhalter, Platzeinnehmer.

Wir sind da und feiern mit und zeigen den Mitbrüdern und -schwestern, dass wir mit ihnen unterwegs sind und es auch sein wollen. Wir ermutigen einander allein schon dadurch, dass wir da sind, wir einander gegenseitig versichern: „Du bist nicht alleine, ihr seid nicht alleine. Ich mag nicht viel können, aber dabei sein und im Stillen beten kann ich immer noch.“

Damit alle mitkommen können, bedarf es der gegenseitigen Rücksichtnahme. Wir sind eine Gemeinde, die fast alle Alterstgruppen umfasst, was ein besonderes Vorrecht ist und dem Willen unseres Herrn absolut entspricht. (Die Altersgruppe der 15-20 Jährigen fehlst uns allerdings, was ein Gebetsanliegen ist.) Das stellt uns alle aber auch vor die Aufgabe, auf die jeweils andere Altersgruppe einzugehen.

Zum Beispiel hören ältere Geschwister oft nicht mehr ganz so gut. Daher wollen wir die Akustik der Halle verbessern. Aber davon profitieren werden letztlich alle. Manchmal sind sie auch nicht mehr so stressresistent, wie die jüngeren Geschwister.

Und Gott sei Dank haben wir viele Kinder, die Leben in die Bude bringen, die die Zukunft der Gemeinde sind, deren geistliche Versorgung und Beheimatung uns beschäftigt und letztlich unser aller Aufgabe sein muss, will diese Gemeinde eine Zukunft haben. Die jüngere Generation die Leitung und Verantwortung übernimmt, ist in der Hauptsache aus unserer Gemeinde oder der Jugendarbeit einer anderen hervorgegangen.

Das sind 2 Themenfelder mit denen wir uns als Älteste und Ressortleiter schon beschäftigt haben. Das Thema Kinder und Jugend soll in einem Meeting direkt angegangen werden.

Mit dem Mehrgenerationenthema wollen wir uns in der nächsten Zeit in der Leiterschaft beschäftigen und wir wollen dann gemeinsam mit ihnen und euch allen für die Zukunft Lösungen finden, die es allen Gemeindegliedern ermöglicht, ihren Platz in der Gemeinde wahrzunehmen, sich nicht ausgeschlossen zu fühlen und zur Unterstützung aller dabei sein zu können.

Damit keiner das Gefühl hat „nur Platzhalter“ und damit austauschbar zu sein, sondern dass er unverzichtbares lebendiges Glied am Leib Jesu von Jesus an seinen Platz gesetzt ist.“

 

 

Photo: Regiogemeinde ev.Freikirche Weil am Rhein e.V.

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