Blog

Hier findest du alle wichtigen Neuigkeiten sowie Artikel zu aktuellen Themen.
29. Jan.
2023
Gottes freundlichkeit für dich! Blog-Post Bild

Gottes freundlichkeit für dich!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Ps. 80:20 HERR, Gott der Heerscharen! Stelle uns wieder her! Lass dein Angesicht leuchten, so werden wir gerettet.

Psalmen sind Lieder, die im alttestamentlichen Gottesdienst gesungen wurden. Sie haben in der Regel einen konkreten Hintergrund, auf dem sie entstanden sind. Von Psalm 80 kann man auf alle Fälle sagen, dass das Volk Israel in einem desolaten Zustand war. Sie waren im Land, aber eigentlich schutzlos den Völkern um sie herum ausgeliefert.

Wer die heilige Schrift, die Bibel, ernst nimmt, wird feststellen, dass sie in diesem Zustand immer waren, wenn sie sich von ihrem Gott abgewandt hatten.

Ganz nach dem Spruch 

Gerechtigkeit erhöht ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben. (Spr 14:34)

Im Psalm wird dreimal die Bitte unseres Verses geäußert: In V. 4, 8 und 20. Und die Intensität steigert sich. Zuerst spricht der Beter nur einfach „Gott“ an. Dann „Gott Zebaoth“, also den Gott der Heerscharen, und dann „Jahwe, Gott Zebaoth“. Also den „Ich bin der Gott der Heerscharen“. Es ist wie ein sich schrittweises Erinnern an den wahren Gott, dessen Name Jahwe ist.

Wie in dem Psalm geht es manchen Menschen. Zuerst ist es ein vages Rufen nach Gott, nach einem Gott, einem Gott von dem man noch irgendwie eine Ahnung hat. Aber man hat Ihn so lange verdrängt, bis Er fast vergessen war. Und nun ist die Not da und man braucht Hilfe und dann beginnt man sich zu erinnern. Da war doch etwas, eine Erfahrung, eine Geschichte aus der Bibel, eine Kinder- oder Jugendstunde, ein Gottesdienst, in dem man zufällig war, und da war etwas Besonderes.

Wenn du dich an Dinge erinnerst, dann deshalb, weil der Heilige Geist dich daran erinnert, weil Er dich zu Jesus führen will, weil Er dir Gottes Freundlichkeit zeigen will, nach der du dich in deinem Innern sehnst.

Denn das ist es, was dieses leuchtende Antlitz Gottes bedeutet. Es ist Gott in Seiner Freundlichkeit, in Seiner Menschenliebe, in Seiner Barmherzigkeit und Geduld, nach dem du dich sehnst.

Gerechtigkeit erhöht ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben.
(Spr 14:34)

Wenn wir einen Menschen mit einem mürrischen Gesicht sehen, dann sagen wir, dass er einen finsteren Gesichtsausdruck hat. Ein fröhlicher Mensch mit Liebe im Herzen kann nicht finster aussehen. Gott, der freundlich ist, wird in diesem Psalm gebeten, dass Er sich dem Beter in Freundlichkeit zuwenden möge. In Jesus ist Gottes Freundlichkeit sicht- und greifbar geworden. „Als aber erschien die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Heilands, machte er uns selig“ (Titus 3:4+5a)

Diese „Menschenliebe“ will dich in Seine Arme schließen, egal woher du kommst und wie lang du Gott den Rücken gekehrt haben magst.

Er will dich selig, glücklich, machen, indem du von Ihm ewiges Leben bekommst. Und du musst dafür nichts tun, als nur auf deinem Absatz kehrt machen und dich Ihm öffnen.

 

Foto von Gary Barnes /pexels

 

Weiterlesen
22. Jan.
2023
Wir brauchen Erlösung! Blog-Post Bild

Wir brauchen Erlösung!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Dir, HERR, ist niemand gleich; du bist groß, und dein Name ist groß, wie du es mit der Tat beweist. Jeremia 10,6 Einen andern Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. 1.Korinther 3,11

Wenn der moderne Mensch nicht mehr weiter kommt mit seiner Erklärung für die Komplexität und gegenseitige Bedingtheit der Schöpfung, dann ist er, weil er dies alles der Evolution nicht mehr zutrauen mag und diese auch keinen hinreichenden Erklärungsrahmen mehr bietet, geneigt an superintelligente Wesen aus einem anderen Universum zu glauben, die dieser Welt ihren Bauplan zugrunde gelegt haben müssen. Aber an einen allmächtigen Gott, der etwas mit uns zu tun haben will, dem wir als Seine Geschöpfe Rechenschaft ablegen werden, kann und will der Mensch des 21. Jahrhunderts nicht glauben.

Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche.“
(Luke 19:14)

Sollte man dann dennoch mal in die Versuchung kommen, Gott ins Spiel zu bringen, dann wird Er bestenfalls angeklagt, nichts gegen das Elend in dieser Welt zu tun. Und weil Er es nicht tut, so wie wir es erwarten, wird Ihm die Glaubwürdigkeit entzogen. Der lebendige Gott sagt: Ihr könnt mich mit nichts vergleichen, ich bin groß, größer als deine Vorstellung vom Größten das es gibt, vom Kosmos. Denn ich habe ihn geschaffen. Und dennoch bin ich an dir Winzling so sehr interessiert, dass ich mich in deine Welt begeben habe, um auch dem elendesten, dem im tiefsten Schlammloch dieser Erde ohne Hoffnung nach seltenen Erden buddelnden Kind noch begegnen zu können.

Jesus kam, um uns von unserem Gotteskomplex zu erlösen, mit dem wir meinen, uns und unsere Welt retten zu können.

Die Uno verkündigt zur Zeit: „Alle 4,4 Sekunden stirbt ein junger Mensch.“ Das hört sich dramatisch an. Ist es auch. Hochgerechnet sind dies 7,167 Millionen jährlich. Die Bilder zeigen Säuglinge und Kleinkinder (5 Mio) und Jugendliche (2,1 Mio).

Ja-zum-Leben“ schreibt auf ihrer Homepage: „Die WHO berichtet auf ihrer Website, dass weltweit durchschnittlich 73,3 Millionen Abtreibungen zwischen 2015 und 2019 jährlich durchgeführt wurden.“

Und wie sie es für nichts geachtet haben, Gott zu erkennen, hat sie Gott dahingegeben in verkehrten Sinn, sodass sie tun, was nicht recht ist,“
(Rom 1:28)

Das eine wird bedauert und das andere gefeiert. Das zeigt, in welch einer erlösungsbedürftigen Welt wir wirklich leben. Es zeigt, wie sehr diese Welt in die Verdrehtheit ihres Sinnes und Handelns dahingegeben ist und wie wenig wir aus uns heraus einen Weg aus dieser völligen Orientierungslosigkeit heraus finden können.

Es ist mit Händen zu greifen und dennoch kann es die Vielzahl der Menschen nicht: Sie brauchen das Evangelium von Jesus Christus, der uns aus dieser Verdrehtheit herausführen kann, uns erlösen kann und uns helfen kann im Licht, in der Wahrheit und nach Seinen guten Ordnungen zu leben.

Beten wir, dass Er uns gebraucht, den Menschen diese sichere Grundlage für ihr Leben, ihr Denken und ihr Handeln aufzuzeigen und sie da hinzuführen.

 

Photo von  The Humantra / Pexels

Weiterlesen
15. Jan.
2023
Gnade unlimited! Blog-Post Bild

Gnade unlimited!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade. Johannes 1,16

Die Rede ist hier von der Fülle Gottes, die sich in Jesus Christus unter den Menschen offenbarte. Der dies sagt, ist der Jünger Johannes, der Jesus sehr nahestand. Besonders er konnte Jesus und Seine Freundschaft schätzen lernen. Aber da war mehr als Freundschaft, die Jesus geben konnte. Schon zu Lebzeiten war Sein Leben geprägt von der Gegenwart der Gnade Gottes, die sich den Armen, Bedrängten, Marginalisierten und Kranken gegenüber insbesondere zeigte.

Sie, die vom Mainstream aussortiert waren, die man an den Rand gedrängt hatte, die nicht in die Gesellschaft passten, erlebten Gottes Gnade unmittelbar durch Jesu Zuwendung, Seinen Zuspruch und auch die Heilung, die sie empfingen für ihre Krankheiten, die sie zu solchen gesellschaftlichen Randfiguren werden ließ.

Ihr werdet die Wahrheit erkennen, ...
(Joh. 8:32a)

Damit ist aber noch nicht das ganze Ausmaß der Gnade, von der hier die Rede ist, ausgeschöpft.

Jesus hat Gottes Gnade geoffenbart, die Er uns zugänglich machen will in einer gnadenlosen Welt. Denn diese Welt ist gnadenlos. Sie kennt nur das Gesetz. Sie kennt das Gesetz der Mächtigen, der Stärkeren, der Mehrheit. Es ist vielleicht nicht das Gesetz im biblischen Sinn, aber es ist ein Gesetz und es verdammt: die Ungeborenen zum Abtreibungstod; die in sexueller Verirrung Gefangenen zur beständigen Gefangenschaft dadurch, dass ihnen die Wahrheit über den Ursprung ihrer Verirrung vorenthalten wird. Sie verdammt diejenigen, die nicht die Meinung der Mehrheit teilen und stigmatisiert diejenigen, die ihrem vom Wort Gottes geformten Gewissen folgen. Und sie ist so selbstgerecht wie die Pharisäer zur Zeit Jesu, die von sich überzeugt waren, dass sie die Propheten nicht umgebracht hätten, hätten sie zu deren Lebzeiten gelebt.

Gott hat in Jesus Christus Seine Gnade deutlich gemacht. Er begnadigt durch Ihn den, der’s nicht verdient hat und der nichts zu seiner Begnadigung beitragen kann, der keinen Fürsprecher, keinen teuren Anwalt hat, der nicht über genügend Mittel verfügt um sich Anwalt und Richter kaufen zu können.

und die Wahrheit wird euch frei machen.“
(Joh. 8:32b)

Gott begnadigt den, der gar nichts für sich selbst tun kann, und Er schenkt ihm Gnade, sodass er diese Gnade überhaupt empfangen, wahrnehmen, erkennen kann. Denn wegen unserer gefallenen Natur sind wir blind und taub für alles, was von Gott kommt. Ja, wir sind tot in Gottes Augen, und wir wissen es nicht einmal.

Wir sind in der Matrix der Sünde und des Todes so gefangen, dass wir noch nicht mal in der Lage sind zu wählen, ob wir die rote (Wahrheit) oder blaue Pille (Zurück in die Matrix) nehmen sollen.

Gott muss uns lebendig machen, damit wir die richtige Pille entgegennehmen können.

Gott gibt uns die rote Pille, und wir erkennen Jesus als den, der Er ist. Der ewige Logos, der als Sohn Gottes in die Welt kam um für die Sünde der Welt zu sterben und uns aus dieser Matrix der Sünde und des Todes herauszuholen. Und wie in der Matrix beginnt damit erst der Kampf.

Aber der ist für uns schon entschieden, denn Jesus hat ihn für uns am Kreuz entschieden. Dort rief Er aus: Es ist vollbracht. Wir müssen den Sieg nur noch ausleben und in der gewonnenen Freiheit leben lernen. Bist du dabei?

 

Weiterlesen
08. Jan.
2023
Gott ist! Blog-Post Bild

Gott ist!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. Hebräer 13,8

Das ist der heutige Woschenspruch! Diese Proklamation, dass Jesus Christus derselbe ist über jede Zeit hinaus, ist eine, die man festhalten möchte, wäre da nicht der Zeitgeist, der sich dagegen sträubt. Wir leben in einer Zeit, in der die Aussage „Alles ist im Fluss“, die auf den griechischen Philosophen Heraklit zurückgeführt wird, sich buchstäblich zu bestätigen scheint. Das, was heute unerschütterlich gültig scheint, ist morgen schon Schnee von gestern. Will man morgen nicht gecancelt werden, muss man sich heute schon überlegen, was übermorgen der Trend sein könnte.

Da passt ein Jesus, der immer derselbe ist, nicht ins Bild. Daher wollen progressive Christen Jesus gendern und die ganze trinitarische Gottheit gleich mit.

Nein! Das machen die Konservativen nicht mit! Aber es gibt ja auch bei ihnenneue Erkenntnisse, ein neueres tieferes Verständnis des Wortes Gottes…“ und da findet man dann, dass das mit der Gleichheit von Mann und Frau doch nicht so weit hergeholt ist. Also muss man die Praxis der neu entdeckten Theorie (neu ist sie nicht, einfach ein bisschen verzögert bei den Frommen angekommen) anpassen und macht Mann und Frau gleich.

Ich, der HERR, wandle mich nicht…
(Mal 3:6)

Wenn Jesus derselbe ist, dann ist Er das Seinem Wesen nach, Seiner Selbstoffenbarung nach und Seinem Denken, Seinen Werten, Seinen Plänen nach.

Jesus wechselt Seine Meinung nicht wie wir die Unterwäsche. Jesus braucht uns nicht, um Ihm die Welt zu erklären, damit Er Seine Einstellung zu den Problemstellungen dieser Welt anpassen kann. In Jesaja 40 fragt Gott: „13 Wer bestimmt den Geist des HERRN, und welcher Ratgeber unterweist ihn? 14 Wen fragt er um Rat, der ihm Einsicht gebe und lehre ihn den Weg des Rechts und lehre ihn Erkenntnis und weise ihm den Weg des Verstandes?“ Auf diese Frage antwortet Gott dann: „V 28 Weißt du nicht? Hast du nicht gehört? Der HERR, der ewige Gott, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt, sein Verstand ist unausforschlich.“

Alle gute Gabe ... kommt … von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel von Licht und Finsternis.“
(Jak 1:17)

Man könnte auch übersetzen: Es gibt keine Möglichkeit Gottes Verstand zu erforschen. Warum?

Weil Er Gott ist und Sein Wesen und Sein Handeln einfach von unserem begrenzten Verstand nicht erfasst werden kann. (Jes.55:9)

Was Er von sich aber offenbart, ist, dass Sein Wesen unveränderlich ist. Das sagt Sein Name „Ich bin“ und der Name Jesus heißt „Ich bin Rettung“. In dem Brief des Jakobus lesen wir: Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel von Licht und Finsternis. Jak 1:17

Gottes gute und vollkommene Gabe war Sein Sohn Jesus Christus. Bei Gott ist keine Veränderung, noch nicht mal der Schatten eines Wechsels. Gott, der Vater des Lichts, verändert sich noch nicht mal ein ganz kleines bisschen. Und genauso wenig verändert sich Sein Sohn, verändert der Seine Meinung, Seine Haltung zu den Dingen, bei denen wir Christen meinen uns anpassen zu müssen, um nicht unter die Räder der zeitgeistgesteuerten Gesellschaft zu kommen und die Dialogfähigkeit zu verlieren. Bleiben wir fest bei unserem ewig gleichen Gott, dann haben wir dieser Gesellschaft auch noch etwas zu sagen.

 Foto von kinkate Gruber / Pexels

Foto von kinkate Gruber: https://www.pexels.com/de-de/foto/schaukeln-sie-zwischen-gras-und-blume-368260/

Weiterlesen
01. Jan.
2023
Gott sieht! Blog-Post Bild

Gott sieht!

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Das ist die Jahreslosung 2023 Eine Jahreslosung, mit der sich wahrscheinlich jeder identifizieren kann. Denn wer wünschte sich nicht, dass der lebendige Gott ihn sieht, seine Situation, seine Umstände, sein Woher und Wohin.

Am Beginn eines neuen Jahres es mit einem Gott zu tun zu haben, der sieht, hört, mitbekommt, was einen bewegt, das ist wahrhaftig kaum zu überbieten.

Vorausgesetzt, man kann mit dem Konzept von einem persönlichen Gott etwas anfangen, was ja in unserer Zeit nicht mehr selbstverständlich ist.

Da das Bodenpersonal Gottes fast alles Mögliche getan hat, um sich und seinen Chef in Misskredit zu bringen, sind immer weniger Menschen in der Lage mit Gott etwas anzufangen.

Derjenige, der es dennoch wagt sich darauf einzulassen, wird feststellen, wie facettenreich allein diese Erfahrung der Hagar vor dreitausend Jahren ist.

Sie war eine ägyptische Sklavin, die sich in einer den heutige Leihmüttern ähnlichen Situation befand. Sie sollte, für ihre Herrin Sarai, ein Kind von Abram empfangen, das aber dann offiziell als Sarais Kind gelten würde. Nachdem sie tatsächlich von Abram schwanger wird, steigt ihr das etwas zu Kopf.

Ihre Herrin bringt sie etwas unsanft auf den Boden, und das führt zu Hagars Flucht.

In dieser Situation begegnet ihr der Engel Gottes. Im Alten Testament bedeutete dies oft Gott selbst in der Gestalt eines Engels.

Gott, Jahweh, begegnet ihr, der ägyptischen Sklavin, die weggelaufen war, die ein Kind in sich trug, das aus dem Unglauben, ihrer Herrin und ihres Herrn heraus, gezeugt worden war.

Und dennoch war sie Gott wichtig, war Ihm auch das Kind in ihr wichtig, sodass Er es segnete, ihm aber auch eine schwierige Zukunft voraussagte.

Es geht nicht nur um Hagar

Es geht nicht nur um eine "missbrauchte Frau". Es geht um die, die - wie Paulus es ausdrückt - nicht zu den ursprünglich Erwählten gehören, die nicht Gottes Volk sind, aber durch Christus, durch den Glauben an Ihn, auch zu Seinem Volk dazugetan werden.

Wir mögen selbstverschuldet in Situationen sein, die wir uns so nicht vorgestellt haben. Gott sieht uns. Wir mögen durch andere in diese Situationen hineingekommen sein, auch das weiß Gott.

Wir mögen im Vertrauen auf Gottes Verheißungen falsche Schlüsse gezogen und Entscheidungen getroffen haben, die so nicht richtig waren und müssen nun die Konsequenzen tragen. Auch das sieht Gott. Und Er sieht diejenigen, welche die Folgen unserer Entscheidungen ausbaden müssen.

Die Geschichte Hagars zeigt, dass Gott ein gnädiger und fürsorglicher Gott ist, der uns auch im Elend einer gefallenen Welt nicht alleine lässt.

Hagar geht zurück, bringt ihr Kind zur Welt, nur um später zu erleben, dass sie mit dem Kind weggeschickt wird, als ihre Herrin Sarai – nun Sarah – ihr eigenes Kind bekommen hat. Nun scheint sie und ihr Kind obsolet zu sein. Und Gott sieht auch das und kümmert sich auch wieder um Hagar und ihren Sohn.

Ich habe gesehen das Leiden meines Volkes, das in Ägypten ist, und habe sein Seufzen gehört und bin herabgekommen, es zu erretten.«“
(Apg 7:34 )

Manchmal scheint das Leben so ungerecht zu sein. Man fühlt sich nur noch ausgenutzt, missbraucht, gering geachtet, weggeworfen.

Das passiert oft, wenn man als Arbeitnehmer ein gewisses Alter erreicht hat, in dem man nicht mehr so leistungsfähig ist und dann aussortiert wird, frühzeitig, vor Erreichen der Rente. Und dann bekommt man keinen Job mehr, wird ausrangiert wie eine alte Lok auf dem Abstellgleis.

Aber Gott sieht alles und Er weiß auch darüber Bescheid.

Gott sieht unsere Zukunft

Er weiß es schon, ehe es passiert.Deshalb kann Er sagen: „Und es soll geschehen: Ehe sie rufen, will ich antworten; wenn sie noch reden, will ich hören.“ (Jes 65:24)

Unser Gott ist ein Gott der souverän ist und die Zukunft kennt. Er weiß nicht nur, wie die Zukunft aussieht, die wir gestalten. Nein, Er ist derjenige, der aktiv die Zukunft gestaltet, der einen Plan hat, den er mit uns, ohne uns, trotz uns verfolgt und auch umsetzt.

Deshalb kann Er, egal was uns passieren mag, durch eigenes oder fremdes Verschulden, einen Weg bahnen, eine Zukunft geben.

Deshalb können wir frohgemut in die Zukunft des neuen Jahres gehen, auch wenn wir noch nicht wissen, was es bringen wird, Gott wird von nichts, was passiert, überrascht werden. Dessen dürfen wir sicher sein. Er sieht nicht nur uns, Er sieht alles, Er weiß alles, kennt alle nur erdenklichen Möglichkeiten und reagiert souverän darauf.

Gott, der Sohn, regiert im Himmel mit der ganzen Macht, die Ihm gegeben ist, als Haupt über alles für die Gemeinde.

Und es soll geschehen: Ehe sie rufen, will ich antworten; wenn sie noch reden, will ich hören.“
(Jes. 65:24)

Wenn es einen Ort gibt im Universum, an dem wir sicher sind, dann in der Gemeinde Gottes, wo Gott regiert, wo Sein Wille getan wird. Diese Einschränkung müssen wir machen, denn wir wissen, dass auch die Gemeinde, die wir erleben, nicht vollkommen ist, da unvollkommene Menschen darin sind und Sünde in unser Leben und das Leben der Gemeinde hineinkriechen will.

Deshalb müssen wir uns nicht nur Gottes wohlwollenden, gütigen, fürsorglichen Sehens bewusst sein, sondern auch Seines aufmerksamen, beurteilenden und strafenden Sehens.

Die Briefe an die sieben Gemeinden in der Offenbarung zeigen uns dies deutlich genug. Wer sie nachlesen will, findet sie in Offenbarung 2 und 3.

Das neue Jahr

Wir haben in diesem Jahr als Gemeinde wieder einiges vor. Wir wollen uns dem Thema Jüngerschaft konkret zuwenden. Wir dürfen damit rechnen, dass das nicht ohne Gegenwehr des Feindes Gottes geschehen wird. Deshalb möchten wir euch alle einladen mit uns im Gebet festzustehen, aufeinander zu achten. Wir möchten uns mit den Augen Gottes, der sieht, leiten lassen, mit Seinen Augen sehen und mit Seinen Ohren hören, was Sein Wille ist und was wir wie tun sollen.

Wir sind uns bewusst, dass wir von unserem souveränen Gott total abhängig sind in allem, was wir vorhaben.

Wir sind uns bewusst, dass wir ohne Ihn nichts tun können. Denn wenn Jesus, als Er auf der Erde war, sagen musste „Ich kann nur tun, was ich den Vater tun sehe“, dann gilt das für uns umso mehr.

Ja, wir leben von den gemachten Erfahrungen und die sind auch wichtig. Aber die beständigste Erfahrung, die ein Christ, wenn er das wirklich sein will, machen wird, ist die, dass er ohne Jesus nichts tun kann, zumindest nichts was bleibenden Wert hat.

Daher lasst uns uns ausrichten auf den Gott der uns, jeden einzelnen von uns, sieht, und auch in diesem Jahr Ihn suchen, Ihm gehorsam folgen, Ihm mit Freude und all unserer Liebe dienen, mit allem was wir haben und sind. Dann brauchen wir uns auch in diesem neuen Jahr vor nichts und niemandem fürchten. Denn dann sind wir ganz nah bei Gott, in dessen Nähe sich der, der in der Welt sein Unwesen treibt, nicht aufhalten kann.

Weiterlesen