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01. März
2023
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"Der Grund für die Passion"

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Fastnacht ist vorbei und der närrische Katzenjammer groß. Viele Ehen und Beziehungen sind zerbrochen, Führerscheine weg, Kinder gezeugt und Abtreibungen schon geplant. Seit einem Jahr tobt im Osten Europas ein brutaler Krieg, der schon Hunderttausende das Leben gekostet hat: Verlorene Leben und verlorene Seelen. Das Erdbeben in der Türkei kostete Tausende von Menschen das Leben.

Eine Naturkatastrophe kann man nicht verurteilen. Und dennoch offenbarte sie auf ihre Weise menschliches Versagen und menschliche Schuld. Denn wären die Normen und Bauvorschriften eingehalten worden, wären vermutlich deutlich weniger Menschen unter den neu gebauten Häusern begraben worden.

Alle sind abgewichen, sie sind alle verdorben; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer.“
(Ps. 14:3)

Unsere Gesellschaft, Krieg und Katastrophen führen uns vor Augen, warum die Passion Christi sein musste:

Im Johannesevangelium heißt es: "Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat." John. 3.16
Dass Leben und damit Seelen verloren gehen, sehen wir in obigen Beispielen.
Das Verlorengehen kann plötzlich geschehen - wie beim Erdbeben, oder vorhersehbar - wie beim Krieg, und unvermeidlich in einer von Gott abgekehrten Gesellschaft.
Aber es passiert! Nur will niemand mehr darüber reden, selbst viele Christen nicht, weil wir niemandem Angst machen wollen.
Weshalb wir uns dann möglicherweise Allversöhnungstheologien nach dem Muster "die Liebe siegt", zurechtschustern.
Aber Jesus ist gekommen, hat gelitten, ist gestorben und auferstanden, damit es einen Ausweg aus der realen Gefahr "des Verlorengehens" gibt.
In einem Weihnachtslied heißt es:
"Welt ging verloren, Christ ist geboren!"
Das ist das Evangelium in einem Satz.
Die Welt und damit die Menschen auf ihr oder in ihr, gingen verloren, als Adam und Eva, der Stimme der Schlange gehorchend, Gott und Sein Wort verwarfen.
Ihre Herrschaftsrechte über die Welt gingen verloren.
Ihre Gottesebenbildlichkeit ging verloren.
Ihre Gottesfreundschaft ging verloren.
Ihr Zugang zum ewigen Leben ging verloren, sie wurden sterblich.
Ihr innerer Kompass und ihr Weg gingen verloren.

Jesus kam und starb für uns als unser Weg, damit wir wieder ewiges Leben haben können, damit Er uns wieder Freunde nennen kann, damit wir in dieser Freundschaft wieder in Sein Bild verwandelt werden können, um mit Ihm zusammen zu herrschen. Zunächst über unseren Körper (und die in uns wohnende Sünde) und unser Leben und dann auch über eine neue Erde.

Jesu stellvertretendes Leiden und Sterben ergibt nur Sinn, wenn es einen Grund dafür gibt! Und den nennt uns Gottes Wort:

Jes 53: 4 „ unsere Leiden — er hat ‹sie› getragen, und unsere Schmerzen — er hat sie auf sich geladen. Wir aber, wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. 5 Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden.“

In einer Zeit, in der viele der Dinge, die die Bibel als Sünde bezeichnet, „veredelte Kulturgüter“ werden, will niemand mehr über die Sünde reden. Ja - man redet über Sünde: ein Kuchenstück zu viel, bei der Eissorte zu heftig zugelangt zu haben, die Umweltsünde, die Klimasünde, Rassismus als Sünde etc. Aber das ist bestenfalls ein kleiner Teil dessen, was unsere gefallene menschliche Natur an verwerflichem Verhalten hervorbringt. Die Hässlichkeit der Sünde ist nirgends so deutlich zu sehen wie in einer übersättigten, vom Wohlstand verführten, sich selbst als Hochkultur verstehenden, aber in Dekadenz und Zerfall befindlichen Gesellschaft. Daneben wird dies nur noch im Krieg, der den Gegner entmenschlicht und alle Beteiligten enthemmt, so offensichtlich.

Ja, Jesu Tod am Kreuz hat auch Heilung für unsere Krankheit und Schmerzen ermöglicht. Aber unser Jesajatext sagt es klar und deutlich.

„Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden,“

Das Schlimmste in dieser Welt ist nicht unsere physische und psychische Krankheit. Es ist unsere geistliche Krankheit, unsere Verdorbenheit durch die Abkehr von Gott. Wenn wir irgendetwas in dieser Welt verändert sehen möchten, dann kann das nur durch erneuerte Herzen geschehen, die sich von Gewalt, Habgier, Neid, Stolz, Missgunst, Gier, Egoismus, etc. abwenden können und nach Gottes Ordnungen leben wollen. Und diese erneuerten Herzen entstehen nur durch das stellvertretende Leiden und Sterben Jesu und die Kraft Seiner Auferstehung.

Und wenn er gekommen ist, wird er die Welt überführen von Sünde und von Gerechtigkeit und von Gericht.“
(Joh.16:8 )

Jesus kündigte an, dass der kommende (und inzwischen gekommene) Heilige Geist die Menschen überführen würde von Sünde, Gerechtigkeit und Gericht. (Joh. 16:8 )

Aber wen gebraucht der Heilige Geist denn dazu?

Uns, Jesu Jünger, diejenigen, die selbst die erlösende Botschaft empfangen haben und ihre Wirksamkeit erlebt haben!

Manchmal kommt es mir vor, als ob wir alle wie Mose wären. Wir haben die umwerfendste Begegnung mit dem allmächtigen Gott und bekommen die beste Nachricht: „Gott will die Menschen retten durch Jesus“ und wir stehen wie Mose beim brennenden Dornbusch und sagen zu Gott: „Ich kann nicht reden, ich kann nicht gehen, sende, wen du senden willst - nur nicht mich.“

Manche Menschen wissen, dass sie eigentlich Erlösung brauchen: Erlösung von ihren Süchten, Abhängigkeiten, Verhaltensweisen, Charaktereigenschaften. Manche sehen die Gitterstäbe ihres Gefängnisses aus Festlegungen, Zwängen, destruktiven Beziehungen. Und manche erkennen auch, dass das nicht normal ist. Und sie sehnen sich nach Freiheit. Andere glauben der Lüge, dass das normal ist, weil niemand kommt, der ihnen die Wahrheit sagt, dass dieses Gefängnis auch ein Gefängnis der Sünde ist und nur verlassen werden kann, wenn man Jesus an seine Stelle treten lässt. Wenn man zulässt, dass Er für unsere Sünde gestorben ist, dass Er unsere Schuld getragen hat.

Wenn wir die Kraft des Evangeliums neu entfesselt sehen wollen, dann brauchen wir eine Erneuerung unseres Sinnes, sodass wir wieder in der Lage sind, von Sünde und ihrer verheerend destruktiven Wirkung zu sprechen und den Ausweg aus Sünde und Verlorenheit aufzuzeigen.

Alles redet über die Erweckung in Asbury, Kentucky. Was ist dort passiert?

„Am Mittwoch, dem 8. Februar 2023, blieb eine Handvoll Studenten nach einem regulären Gottesdienst in der Kapelle. Die Präsidentin der Studentenschaft, Alison Perfater, war eine von ihnen und erzählte Tucker Carlson, dass sich "die Atmosphäre verändert" habe, nachdem ein Kommilitone beschlossen hatte, der kleinen Gruppe offen einige seiner Sünden zu beichten.“

Müssen wir jetzt alle unsere Sünden öffentlich beichten?

Wenn uns Gott dazu leitet, ja. Ansonsten wäre es ein guter Anfang Sünde und die Vergebung in Jesus Christus wieder so ernst zu nehmen, wie Gott das tut.

 

Foto von cottonbro studio: https://www.pexels.com/de-de/foto/mann-sitzung-kirche-kreuz-9588479/

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26. Feb.
2023
Erlöse uns von dem Bösen Blog-Post Bild

Erlöse uns von dem Bösen

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Der HERR wird deinen Fuß vor der Falle bewahren. Sprüche 3,26 Jesus betet für seine Jünger: Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen. Johannes 17,15

Noch nie war diese Welt so voller Fallen. Täglich bekommen wir Anrufe, Mails, Nachrichten, die uns zu irgendetwas verleiten sollen. Und in der schieren Menge der Ereignisse kann es dann dazu kommen, dass man etwas annimmt oder anklickt, das einem Schadsoftware installiert, oder etwas, bei dem man Angaben macht, die man besser für sich behalten hätte und schon ist man in der Falle.

Da ist es gut, wenn man sich unter der Leitung des Heiligen Geistes weiß und dieser einen, gebeten oder ungebeten, davor bewahrt, in eine solche Falle zu tappen.

 

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
(Math.6:13)

Überhaupt ist das Leben in der Gegenwart unseres dreeinigen Gottes eine große Hilfe, denn wenn man sein Leben in der Ruhe vor Ihm ausbreitet und Ihn um Leitung bittet, dann wird man immer wieder feststellen, dass Er viel Zeit hat. Hastige Entscheidungen sind kein Wesensmerkmal göttlichen Rates und Handelns. Diese Welt will uns zu schnellem und damit unüberlegtem Handeln treiben. Angst etwas zu verpassen, eine Gelegenheit nicht zu nutzen, den besten Deal etwa nicht machen zu können, kann uns in solch unüberlegtes Entscheiden und Handeln hineintreiben.

Da ist es gut, dass der HERR uns bewahren will und auch bewahren kann, besonders dann, wenn wir uns auf Ihn ausrichten, wenn wir von Ihm Hilfe erbitten, wie uns das „Vater unser“ auch anleitet. Dort beten wir: „Und erlöse uns von dem Bösen“. Da geht es nicht primär um die Erlösung von Sünde und Verlorenheit. Dafür müssen wir, wenn wir Jesus als Erlöser in unser Leben eingeladen haben, nicht ständig bitten. Es geht darum, dass wir um genau das bitten, was schon angesprochen wurde, um die Erlösung von bösen Machenschaften in einer gefallenen Welt, seien diese durch Menschen oder durch böse geistliche Mächte verursacht. Das neue Testament kennt das Böse als das Gegenteil des Guten. Aber es kennt auch „den Bösen“, womit der Satan gemeint ist, der durch seine Rebellion gegen Gott zur Personifikation des Bösen wurde.

 

Von aller Art des Bösen haltet euch fern!“
(1Thess 5:22)

In der Bitte, dass Gott uns vom Bösen erlösen möchte, sind beide Aspekte eingeschlossen: die Bitte, dass Er uns in der aktuellen Situation vom Bösen (bösen Absichten, Handlungen, Auswirkungen, Folgen) befreien soll und dass Er ultimativ die Quelle dieser Dinge, das Böse und den Bösen von uns entfernen soll. Wir bitten also um Gottes aktuelles und finales Handeln. Und wir sollten uns dem Bösen nicht unwidersprochen aussetzen. Nicht umsonst ermahnt Paulus die Thessalonicher „Von aller Art des Bösen haltet euch fern!“ (1Thess 5:22).

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19. Feb.
2023
Warum Beten ? Blog-Post Bild

Warum Beten ?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Am Tage sendet der HERR seine Güte, und des Nachts singe ich ihm und bete zu dem Gott meines Lebens. Ps. 42,9 Als Jesus das Volk hatte gehen lassen, stieg er auf einen Berg, um für sich zu sein und zu beten. Und am Abend war er dort allein. Matt. 14,23

Oft sind unsere Tage so voll, dass wir erst am Abend zur Besinnung kommen und realisieren, was alles war. Dabei stellen wir fest, was wir alles erlebt und genossen haben und wie wir Erfolg hatten und eigentlich gesegnet sind.

Wozu wir tagsüber oft nicht kommen, ist, das gerade Passierte genügend zu würdigen, Dankbarkeit dafür zu entwickeln und Gott für das Gute, das wir erlebt haben zu danken.

Um das zu können, müssen wir eine Verbindung zu Gott haben, muss Gott in unserem Denken und Leben gegenwärtig sein.

Wer Gott nicht kennt oder Gott als existent sogar ablehnt, für den ist alles Zufall oder Ergebnis seiner eigenen Leistung, seines zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort Seins, seiner guten Entscheidungen etc..

Der Tor spricht in seinem Herzen: »Es ist kein Gott!«
(Ps 53.2)

Dank kommt da keiner auf, denn wem sollte man danken? Eine zunehmend gottlose Gesellschaft hat keinen Grund zum Danken und wird immer undankbarer. Dieses Phänomen erleben wir immer mehr. Leistungen der Vergangenheit werden für selbstverständlich genommen, ignoriert oder sogar verworfen, neudeutsch gecancelt.
Jesus der Sohn Gottes stieg des Abends auf einen Berg um zu beten. Bei ihm wird die wahre Bedeutung von Gebet deutlich. Jesus unterredete sich mit Seinem Vater, hatte ein intensives Gespräch über das Gewesene und das Kommende.
Und wenn Jesus das nötig hatte, wie viel mehr haben wir es nötig, Gott sowohl im verborgenen, persönlichen Gebet zu suchen wie auch als Gemeinde.
Kein ernstzunehmender Christ würde die Bedeutung des Gebets bezweifeln. Und dennoch ist es schlicht eine allgemeine Beobachtung, dass die betende Gemeinde im Vergleich zur numerischen oder sonst im Gottesdienst anwesende Gemeinde deutlich kleiner ist. Dies kann damit zusammenhängen, dass das gemeinschaftliche Gebet mehr Überwindung als das persönliche Gebet an Disziplin bedarf. Obwohl ich da meine Zweifel habe.

Fakt ist, dass Jakobus mit Sicherheit recht hat.

Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet.“
(Jak. 4:2)

Wenn wir Gott um etwas bitten, begeben wir uns nach unserem Empfinden in eine Position der Schwäche, die sich der emanzipierte Mensch nicht leisten mag. Wie viel von diesem emanzipierten Menschen steckt immer noch in uns Christen, wenn wir so wenig die Aufforderungen Jesu umsetzen? „Und alles, was ihr bittet im Gebet, wenn ihr glaubt, so werdet ihrs empfangen.“ (Math 21:22) Wenn du alleine nicht beten magst, dann such dir jemanden, der es mit dir tut.

 

 

Foto von Tima Miroshnichenko/pexels

Foto von Tima Miroshnichenko: https://www.pexels.com/de-de/foto/brot-lebensmittel-menschen-kekse-5813816/

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12. Feb.
2023
Eckstein oder Stolperstein ? Blog-Post Bild

Eckstein oder Stolperstein ?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Achtet genau darauf, dass ihr den HERRN, euren Gott, liebt und wandelt auf allen seinen Wegen. Josua 22,5 Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Joh. 12,26

Josua, der Führer des Volkes sagt Obiges zu den Stämmen Manasse, Ruben und Gad. Warum? Weil sie ihren Teil des Landes im Ostjordanland bekamen. Sie wollten das durch den Sieg über die Feinde frei gewordene Weideland. Und so sollte es sein. Aber der Jordan trennte sie von den anderen Stämmen. Eine enge Verbindung zu diesen war nicht automatisch gewährleistet. Da bedurfte es besonderer Anstrengungen. Und diese fordert Josua ein. Grundlage dieser Anstrengungen würde das Wort Gottes, das Mosaische Gesetz sein, welches das Volk zu einen in der Lage war, wenn es das Gesetz hielt.

Fürsten verfolgen mich ohne Grund; aber mein Herz fürchtet sich nur vor deinen Worten.
(Ps 119:161 )

Grundlage der Gemeinde ist das Wort Gottes, die Bibel. Weil diese oft genug nicht mehr Grundlage des Lebens und Handelns der Christen war, sondern noch andere Dinge dazu kamen, wie Tradition, Lehramt, Politik, etc. gab es immer wieder in der Geschichte der Christenheit Abspaltungen. Denn es gab immer wieder Christen, die an dieser alleinigen Grundlage festhalten wollten. Sie wollte dem Wort Gottes, den Worten Jesu und Seiner Apostel als alleiniger Grundlage für Leben und Handeln treu sein. Da überlagern sich die Aufforderung und die Feststellung Jesu im Johannes-Vers.

Jesus antwortete ...: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten;“
(Joh. 14:23 )

Jesus heute nachzufolgen bedeutet, das zu tun, was Er Seinen Jüngern, bevor Er auffuhr, auftrug: Lehrt sie alles bewahren, was ich euch befohlen habe. Bewahren bedeutet verteidigen, es durch Umsetzen und Ausführen in einen Lebensstil integrieren, in Fleisch und Blut überführen. Jesus und Seinem Wort treu zu sein bedarf besonderer Anstrengungen, denn der Wind des Zeitgeistes weht den Christen zu allen Zeiten entgegen und macht es schwer, das zu leben was, Jesus uns geboten hat. Die „guten alten Zeiten“ gab es nie. Wer Jesus konsequent nachfolgte und nachfolgt, ist immer anstößig, weil Jesus immer zum Stein des Anstoßes ist, zu jeder Zeit an jedem Ort. „»Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden«? 18 Wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen er aber fällt, den wird er zermalmen.“ (Luk. 20:17+18) Man kann auf zwei Weisen auf Jesus reagieren: Man kann sich an Ihm stoßen, über Ihn stolpern, Anstoß an Ihm nehmen und auf Ihm zerschellen oder Ihn ignorieren und von Ihm erschlagen werden. Oder aber man kann Ihn zum Eckstein seines Lebens machen. Zu dem Stein, nach dem alles sich im Leben ausrichtet, zu dem Stein, der alles trägt, der alles zusammenhält. Gemeinden, die Jesus und Sein Wort als Grundlage haben, haben Gemeinschaft untereinander und mit anderen Gemeinden, die dasselbe tun. Sie können aber keine Gemeinschaft mit denen haben, die Jesus und Sein Wort verwerfen. Wer nicht für Ihn ist, ist gegen Ihn. (vgl. Mt.12:30; Lk.11:23) Was machst du mit Jesus und Seinem Wort?

 

Photo von Wikipedia / BywaterStVincentCornerstone2.jpg

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05. Feb.
2023
Gott in allem vertrauen! Blog-Post Bild

Gott in allem vertrauen!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Am guten Tage sei guter Dinge, und am bösen Tag bedenke: Diesen hat Gott geschaffen wie jenen, damit der Mensch nicht wissen soll, was künftig ist. Pred. 7:14 Seht die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel kostbarer als sie? Matthäus 6,26

Es gibt gute und schlechte Tage. Ob wir sie so nennen oder nicht. Das ist auch die Erfahrung des König Salomo. Selbst er, der für seine Weisheit und seinen unermesslichen Reichtum bekannt war, konnte das nicht vermeiden.

Wenn nun diese beide Dinge, Weisheit und Reichtum, uns nicht vor schlechten Tagen bewahren können, dann gibt es nichts auf dieser Welt, was uns davor bewahren kann. Ist das Grund zum Nihilismus oder Fatalismus?

Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR,
(Jes. 55.8)

Nein, nicht für Salomo. Er erkennt, dass beide Arten von Tage ihren Sinn haben. Wir sollen uns nicht auf „unser Glück“ verlassen, sondern in der Abhängigkeit von Gott leben, der beide Arten von Tagen macht.

Und das möchte vielen Menschen, aber besonders vielen von uns Christen nicht schmecken. Wir erwarten von Gott doch, dass Er uns segnet, dass Er uns Gutes tut und dass uns nichts Schlechtes widerfahren lässt. So predigen es uns zumindest die „Prediger der Gesundheit und des Wohlstandes“: Lebe so, dass Gott mit dir zufrieden sein muss und dann geht es dir immer gut.

Aber selbst diese Menschen erleben Tage, die nicht gut sind und müssen sich damit befassen, dass es Dinge gibt, die wir einfach nicht wissen, nicht wissen können und die uns Gott auch vorenthält. Und genau das sollen wir realisieren. Gott ist immer noch souverän und entzieht sich unserem Wunsch über Ihn und Seine „geistlichen Gesetze“ zu verfügen. Weil Seine Gedanken und Wege mit uns höher sind als unsere, deshalb müssen wir damit leben, dass Er uns Unvorhergesehenes zumutet, dass wir mit Verlust, Schmerz, Leid und Tod konfrontiert werden.

Er will, dass wir lernen Ihm in allen Umständen zu vertrauen und Ihm glauben, dass Er es gut mit uns meint, inmitten der vielfältigen Erfahrung mit der gefallenen Welt.

...so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.“
(Jes.55.9)

Jesus ermutigt uns, darauf zu vertrauen, dass, wenn Gott sich um das Wohl der Tiere kümmert und wir im Vergleich zu diesen für Gott um so vieles wertvoller sind, Er sich auch um uns und unsere Bedürfnisse kümmern wird. Möglicherweise nicht in der Weise, wie wir das uns wünschen, wie uns das von den entsprechenden Predigern versprochen wird, aber auf die Weise, wie es uns zum Guten dient, wie es uns in unserer persönlichen Beziehung zu Ihm weiter bringt und wir darin wachsen.

 

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