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15. Sep.
2024
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Stolz und Vorurteil oder Demut und Gnade?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wenn du nun isst und satt wirst, so hüte dich, dass du nicht den HERRN vergisst. 5.Mose 6,11-12

Wer ist dieser HERR, den wir nicht vergessen sollen?

Manche sagen: Er ist der Gott der Bibel. Andere: Der Gott der abrahamitischen Religionen, also Christen, Juden, Moslems.

Aber eigentlich ist er nicht der Gott irgend einer spezifischen Gruppe. Er ist zuallererst der Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat und alles was darauf ist, inklusive des Menschen.

ER ist der Gott und Schöpfer aller Menschen, auf die ER einen grundsätzlichen Anspruch hat. Jeder Mensch wird sich am Ende der Zeit, wenn alle von den Toten auferweckt werden, vor IHM Rechenschaft ablegen. Und da spielt es keine Rolle welcher Religion Er oder Sie angehört hat.

Seine Frage wird sein: „Was hast du mit deinem dir von MIR gegebenen Leben angefangen? Hast du es zu MEINER Verherrlichung, als durch Jesus Christus Versöhnter gelebt oder nicht?“

Und als solche erinnern wir uns bei jeder Mahlzeit daran, dass alles, was wir haben, von IHM kommt und deshalb danken wir IHM auch bei unseren Mahlzeiten.


»Und die Söhne Israel aßen das Manna vierzig Jahre bis sie in bewohntes Land kamen; sie aßen das Man, bis sie an die Grenze des Landes Kanaan kamen.«
2.Mose 16:35


Oft werden Menschen, wenn sie vor dem Essen beten und ihrem Gott danken fast schon mitleidig belächelt. „Der Arme muss irgend einem eingebildeten Gott danken.“
Für das Volk Israel, an den die obigen Verse primär gerichtet waren, ist dieser Gott nicht eingebildet. Denn er hatte sie durch gewaltige Zeichen und Wunder aus dem Land Ägypten befreit. Sie waren durch das Schilfmeer hindurchgezogen, in dem sie das ägyptische Heer ersaufen sahen, das ihnen durch die „Wasserschlucht hindurch“ nachgejagt war. Sie hatten täglich das Manna aufgelesen und hatten davon 40 Jahre lang gelebt. Das hatten sie sich nicht eingebildet.


»Denn unser Evangelium erging an euch nicht im Wort allein, sondern auch in Kraft und im Heiligen Geist und in großer Gewissheit;...«

1.Thess. 1:5


Und jeder der einmal mit dem lebendigen Gott Bekanntschaft macht, weiß: Ich habe mir das nicht eingebildet, das war bzw. ist real. Jeder, der die Auferstehungskraft Jesu in seinem Leben erlebt hat, und die versöhnende Kraft des für unsere Sünden vergossenen Blutes Jesu erfahren hat, kann nicht mehr davon reden, dass er sich das alles eingebildet hat. Er weiß, dass dieser Gott real ist und einen realen Anspruch auf sein und unser aller Leben hat, den er einfordern wird, ob uns das passt oder nicht. Im Moment lädt er uns immer noch durch Jesus Christus ein, seine ganze Gnade von ihm zu empfangen. Was wird es in deinem Leben sein: Stolz und Vorurteil oder Demut und Gnade?


Photo by Suzy Hazelwood: https://www.pexels.com/photo/closeup-photo-of-pride-and-prejudice-book-page-1480335/

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08. Sep.
2024
Wer will schon noch lernen? Blog-Post Bild

Wer will schon noch lernen?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Lehre mich rechtes Urteil und Erkenntnis, denn ich vertraue deinen Geboten. Psalm 119,66

Früher schien Amerika das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu sein. Man konnte vom Tellerwäscher zum Multimilliardär werden, wenn man sich nur ins Zeug legte.
Inzwischen scheint Deutschland den USA da den Rang abzulaufen. Man kann Spitzenpolitiker und Fachminister werden ohne nachweisbare Qualifikation.
Es steht zu befürchten, dass sich genügend junge Menschen daran ein Vorbild nehmen und ebenfalls auf Bildung und Wissen verzichten, um sofort Kariere zu machen – „irgendwas mit Medien halt“.

»Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis. Die Toren verachten Weisheit und Zucht.«
Sprüche 1:7

Der Psalmist bittet Gott darum, dass Dieser ihn rechtes Urteil und Erkenntnis lehrt. Lehren kann man nur Lernwillige. Wer lernresistent ist, dem nützen alle guten Ratschläge nichts und an dem prallen alle Appelle, Bürgerinitiativen, Proteste, Unterschriftensammlungen ab wie Regen auf dem beliebten Ostfriesennerz. Wie sehr wünschte man sich als Normalbürger, dass doch noch eine gesunde Gottesfurcht unter uns Menschen da wäre, die dieses Gebet mitsprechen würde, insbesondere bei den uns regierenden Politikern. Aber da viele von ihnen bewusst auf die Hilfe des biblischen Gottes, der übrigens der einzige Gott ist (Jesaja 44:6; 45:5+6+21), verzichtet haben, müssen sie, ihrem eigenen und damit verdrehten Verstand ausgeliefert (Römer 1:20-22, 24, 26,28) Urteile fällen, über die man sich nur wundern kann.
Wenn nun also viele der Menschen um uns herum nicht die Demut haben, sich von diesem Gott lehren zu lassen, dann lasst uns, wir Christen, wenigstens diesen Gott suchen und von Ihm Weisheit und Erkenntnis erbitten, um unser Leben entsprechend Seinen Weisungen zu leben und für unsere Umwelt und Gesellschaft aus dieser Weisheit schöpfend Verantwortung zu übernehmen.

»Denn der Weisheit Anfang ist: Erwirb Weisheit und erwirb Einsicht mit allem, was du hast.«
Sprüche 4:7

Vielleicht spricht dich dieses Thema an und du hast noch keine Beziehung zu diesem Gott, der dir seine Unterweisung, seine Weisheit, seine Gedanken schenken möchte. Und du weißt nicht, wie du eine Beziehung zu ihm bekommen kannst.

Dann bitte ihn, sich dir durch seinen Sohn Jesus Christus zu offenbaren, der für dich Mensch geworden ist, um dich von dem Weg der Verdammnis auf den Weg des ewigen Lebens zu retten.

Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben und durch ihn kommst du zum Vater (Johannes 14:6). In Jesus hast du Zugang zu allem Reichtum Gottes (Kolosser 2:9+10) und der Heilige Geist, den Gott in diese Welt gesandt hat, der wird dich an der Hand nehmen und dich lehren in allem, wo du seine Hilfe suchst (Johannes 16:13).

Nun ist es an dir, ob du ignorant bleiben willst oder dich demütigst und Gott, mit allem, was er dir geben will, in dein Leben lässt.

Foto von Pixabay: https://www.pexels.com/de-de/foto/offnen-sie-bucher-auf-grasfeld-415078/

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01. Sep.
2024
Eine sichere Zuflucht Blog-Post Bild

Eine sichere Zuflucht

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Herr, du bist unsre Zuflucht für und für. Ehe denn die Berge wurden und die Erde und die Welt geschaffen wurden, bist du, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Psalm 90,1-2

Eine Zuflucht ist etwas, was schön ist, wenn man es hat, aber es ist schön, wenn man es nicht braucht. Man möchte ja frei leben und nicht vor etwas flüchten müssen.
Gott ist gerne unsere Zuflucht, auch wenn ER noch lieber unser Zuhause ist. ER wünscht sich, dass wir in Seinem Haus wohnen für alle Zeit. Klar geht man aus seiner Wohnung hinaus, um seinen Geschäften nachzugehen. Aber eine Wohnung ist ein wirklicher bleibender Zufluchtsort.
Unsere Verse sagen, dass Gott das von Ewigkeit zu Ewigkeit ist, weil ER ewig ist, weil ER schon war, als es noch keine materielle Welt gab, keine Berge, Meere, Planeten, Sonnen, Sonnensysteme, Galaxien.
Manchen, der den Gedanken an Gott den Schöpfer noch nicht auf die Seite geschoben hat, mag die Frage beschäftigen, warum Gott dieses Universum geschaffen hat, wenn wir es aufgrund seiner fast unendlichen Größe, eh niemals bereisen können. Wer Gottes Wort kennt weiß, dass ER seine Freude daran hatte und dass ER alles weiß. Er wusste auch, dass wir einmal mit unseren Hilfsmitteln die Größe des Weltalls erahnen würden und ER hat es auch für diesen Augenblick geschaffen. Dass wir vom Staunen über dessen unglaubliche Ausdehnung zum Staunen über den allmächtigen Schöpfer dieses unglaublichen Gebildes kommen.

»Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk.»
Psalm 19:2

Hat ER sich da nicht getäuscht?
Ist nicht die Mehrzahl der Menschen inzwischen überzeugt, dass dieses Universum ziellos, zufällig und am Ende sinnlos ist, ihm kein eigentlicher Sinn innewohnt, weil es ja keinen sinngebenden Schöpfer gibt?

Eine neuere Entwicklung in der wissenschaftlichen Community zeigt, dass diese Annahme nicht mehr von allen geteilt wird. Zu sehr scheint die ganze Schöpfung „designed“ zu sein und vieles mit einer Absicht ausgestattet zu sein, als dass der blinde Zufall die komplexen und aufeinander abgestimmten Elemente des Lebens hervorgebracht haben kann.

»Wer erkennte nicht an dem allen, dass des HERRN Hand das gemacht hat, 10; dass in seiner Hand ist die Seele von allem, was lebt, und der Lebensodem aller Menschen?«
Job 12:9+10

Und selbst wenn die Klugen dieser Welt dem Schöpfer die Ehre und Bewunderung verwehren, sind es doch genügend Seiner Kinder, die sich durch die Größe Seiner Schöpfung in ihrer Zuversicht auf Seinen Schutz bestärken lassen, im Wissen, dass ER eine sichere Zuflucht in aller Not ist. Deshalb wollen wir uns nicht fürchten, egal wie die Zeiten sind, die Gesellschaft sich verändert und die Menschen um uns herum in Furcht, Schrecken und Panik geraten. Unser Gott ist eine sichere Zuflucht und unser Zuhause, zu dem wir gehen werden, wenn unsere Zeit hier zu ihrem Ende gekommen ist. Er ist unsere Hoffnung und will auch die Hoffnung dieser Welt sein, die IHN so sehr braucht.

Foto von Sebastian Sørensen: https://www.pexels.com/de-de/foto/graues-haus-mit-kamin-umgeben-von-gras-unter-weissem-und-grauem-bewolktem-himmel-731082/

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25. Aug.
2024
Rettung - zu Gottes Bedingung! Blog-Post Bild

Rettung - zu Gottes Bedingung!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Ich will dich preisen, denn du hast mich erhört und bist mir zur Rettung geworden. Psalm 118:21

Die Olympischen Spiele sind rum und alle Medaillen sind vergeben, ob verdient oder unverdient. Die Sieger wurden gepriesen und die einen Verlierer gingen nach Hause mit dem Vorsatz, in 4 Jahren es wieder zu versuchen, und die anderen mit dem Wissen, dass es die letzten Spiele für sie waren. Wir wissen also, was preisen bedeutet. Wir preisen jemanden für seine Leistung.
Hier ist es Gott, der gepriesen wird, für seine Rettung, seine Befreiung. Der Psalm ist einer von den messianischen Psalmen, weil in ihm einige Verse stehen, die sich in den Evangelien im Zusammenhang mit dem Messias wieder finden. Es geht also um mehr als eine Rettung aus einer unmittelbaren Gefahr für Leib und Leben. Es geht um die Rettung insgesamt, das Heil das wir uns Wünschen wonach wir uns Sehnen.

Preist den HERRN, denn er ist gut! Ja, seine Gnade ‹währt› ewig!“
Psalm 118:29a

Und machen wir uns nichts vor. Wenn wir das Heil, ewiges Leben, das Paradies, zu unseren Bedingungen haben könnten, würden es alle Menschen nehmen.
Aber das ist eben nicht der Fall. Wir können es nicht zu unseren Bedingungen haben. Wir können es nur zu der Bedingung haben, dass der von den Menschen verachtete und hingerichtete Jesus Christus unser Erlöser wird.
Dass der Stein, den viele als wertlos wegwerfen und verwerfen, für uns zum Eckstein wird, zu dem Stein und Felsen, auf dem unser ganzes Leben und unsere ganze Hoffnung aufgebaut ist.
Im selben Psalm ist über diesen Eckstein geschrieben: 22 Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.

Ja, seine Gnade währt ewig!“
Psalm 118:29b

Die Spezialisten, die Bauleute, die die wissen, was wichtig ist, erkennen nicht den Wert dieses Steines, sie verwerfen ihn. Die Theologen und Philosophen der damaligen Zeit verwarfen Jesus und sie tun es auch heute. Er passt nicht in ihre Ideen, in ihre Pläne und Vorstellungen. Es ist wie mit dem heiligen Graal bei „Indiana Jones“. Das was unscheinbar ist, das wird übersehen. Das Heil, die Rettung muss etwas sein, was unseren Vorstellungen entspricht und dann gehen wir an dem wirklichen Graal, der wirklichen Rettung vorbei und sterben mit unserer eigenen Vorstellung und an unserer eigenen Lösung.
Wenn du das ewige Leben, die Rettung deiner Seele und deines Lebens empfangen willst, dann lass deine Vorstellungen davon fahren, wie Gott dich retten müsste, wenn es ihn gäbe, und nimm die Rettung und Erlösung an, die er dir in Jesus Christus anbietet. Lass dich auf seine Bedingungen ein und du wirst erleben, dass das auch zu dir passt, denn du kannst es dir nicht leisten nicht auf seine Bedingungen einzugehen.

Foto von Min An: https://www.pexels.com/de-de/foto/schattenbild-des-mannes-der-auf-bergklippe-steht-1087735/

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18. Aug.
2024
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Was ist der Mensch?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Du hast den Menschen wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt. Psalm 8,6

In einem Artikel der überschrieben ist mit „"Pflanzenphilosophie" klingt wie ein Witz - ist es aber nicht!“ kann man lesen: „Die Tierrechtsbewegung - die sich vom Tierschutz unterscheidet - ist eine Ideologie, die behauptet, dass Menschen und Tiere gleich sind, weil beide Schmerzen empfinden. Die Naturrechtsbewegung geht sogar noch weiter und fordert, dass auch nicht lebenden Wesen wie Flüssen eine Quasi-Persönlichkeit und einklagbare Rechte zugestanden werden. Einige vertreten sogar die irrationale Idee, dass die Erde ein Lebewesen ist und so behandelt werden sollte, ...“ ¹
Wir sehen in diesem kurzen Absatz also die sukzessive Einebnung aller Unterschiede. Menschen, Tiere, Pflanzen und unbelebtes haben dieselben Rechte und verdienen denselben Schutz.

»Was ist der Mensch... ?«
Psalm 8:5a

Aber wie ist das aus biblischer Sicht? Unser Bibelvers berichtet in einem knappen Statement, davon in welche Ordnung Gott den Menschen ursprünglich gesetzt hat: Wenig niedriger als Gott.
Das ist die Antwort auf eine Frage des Psalmisten einen Vers davor, in dem dieser die Frage stellt: „Was ist der Mensch?“ Und diese Frage stellen sich auch die Philosophen unserer Tage. Die Frage des Psalmisten geht aber noch weiter: „… dass du sein gedenkst, und des Menschen Sohn, dass du dich um ihn kümmerst?“ Und das ist der Unterschied zu unseren heutigen Philosophen, die an keinen Gott mehr glauben und die Antwort selbst finden müssen.
Der Psalmist findet sie, wenn er Gott fragt. Er findet sie in seinem Wort. Dort ist zu lesen, was er dann im Psalm für sich bekennt:
6 Denn du hast ihn wenig geringer gemacht als Engel, mit Herrlichkeit und Pracht krönst du ihn. 7 Du machst ihn zum Herrscher über die Werke deiner Hände; alles hast du unter seine Füße gestellt: 8 Schafe und Rinder allesamt und auch die Tiere des Feldes, 9 Vögel des Himmels und Fische des Meeres, was die Pfade der Meere durchzieht. 10 HERR, unser Herr, wie herrlich ist dein Name auf der ganzen Erde!“

»… dass du sein gedenkst, und des Menschen Sohn, dass du dich um ihn kümmerst?«
Psalm 8:5b

Das ist die Schöpfungsordnung, die in der Bibel nie aufgehoben wurde, die auch Jesus nie aufhob, wenn er von dem Menschen sprach, den Gott nach seinem Bild geschaffen hat, als Mann und Frau. Wir waren, mit allen anderen Geschöpfen, sehr gut in eine harmonische Welt hinein geschaffen. Diese zerstörten wir Menschen durch unseren Ungehorsam und nun wollen wir sie wieder heilen durch die Abkehr vom biblischen Gott und der Hinkehr zu Naturreligion und Animismus.
Da möchte man nur sagen: „Gott bewahre uns vor denen, die das Leben einer Pflanze vor das Leben eines ungeborenen Kindes stellen, und gebe sein Erbarmen und Erleuchtung und Erweckung in eine finstere Welt.

¹ Wesley J. Smith; https://evolutionnews.org/2024/08/plant-philosophy-sounds-like-a-joke-it-isnt/

Foto von Oleksandr P: https://www.pexels.com/de-de/foto/foto-des-mannes-der-kapuzenjacke-vor-dem-gewasser-tragt-1172207/

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