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29. Dez.
2024
Ein Schillern das niemand sieht! Blog-Post Bild

Ein Schillern das niemand sieht!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. Johannes 1,14b

Unter Herrlichkeit stellen wir uns etwas Strahlendes, Schillerndes vor, wie man es bei den Hochzeiten und Krönungen von Königen sieht.

Manches an Schillern verblasst dann, wie man bei dem norwegischen Königshaus sehen kann, wenn die Schatten des Alltags auf die Situationen fallen.

Johannes spricht in Johannes 1 von einer Herrlichkeit, die nur schwer zu verstehen ist. Er sagt, und ich zitiere den vollständigen Vers:

»Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.«

Wann haben die Menschen diese Herrlichkeit gesehen?

Als der Stern von Bethlehem über dem Haus erschien, in dem die drei Magier den kleinen Jesus besuchten? Oder die Herrlichkeit, welche die drei Jünger Johannes, Jakobus und Petrus sahen, als sie mit Jesus auf dem Berg waren und die in Jesus wohnende göttliche Herrlichkeit und Fülle für kurze Zeit sichtbar wurde?

In Bethlehem waren die Jünger noch nicht dabei, möglicherweise noch nicht mal geboren.

Johannes spricht davon so, als ob alle Ihn in dieser Weise gesehen haben und er definiert die Herrlichkeit auch noch: Eine Herrlichkeit voller Gnade und Wahrheit. Das kennzeichnete diese Herrlichkeit, diesen Glanz dieses Schillern.

Leider haben viele diese Herrlichkeit nicht gesehen. Sie sahen nur das, was vor Augen war und was sie sehen wollten. Einen der nicht ihre Universität durchlaufen hatte und dennoch das Volk lehrte. Einer der keinen berühmten Namen als seinen Lehrer nennen konnte und der doch allen damaligen Lehrern widersprach, der unerschrocken und kraftvoll sagen konnte: „Ich aber sage euch…“

Eine Herrlichkeit, die bis zur letzten Konsequenz den Willen des himmlischen Vaters erfüllte und leidend und sterbend und damit der ganzen Menschheit dienend am Kreuz hing.

Das sind die Wertigkeiten des Himmels. Herrlichkeit ist nicht die Pracht der Diademe und der Reichtum den die Roben zur Schau stellen. Herrlichkeit ist die sichtbar gewordene und ausgelebte Gnade in Leben und Gestalt des menschgewordenen Gottessohnes.

»Denn eben habe ich bewiesen, dass alle Menschen — ob Juden oder Nichtjuden — unter der Herrschaft der Sünde leben.«
Römer 3:9b

Was die Herrlichkeit voller Wahrheit angeht, sind es nicht bahnbrechende neuen Erkenntnisse, welche eine völlig neue Epoche der menschlichen Entwicklung einleiten, die das Tor zu den Sternen oder Universen öffnet.

Die gnädige und damit herrliche Wahrheit ist diejenige: Der Mensch ist Sünder und bedarf der Erlösung.

Wahrscheinlich sehnen sich die meisten Menschen danach, nicht so sein zu müssen wie sie sind. Da knüpft ja die ganze Verführung der T.r.a.n.s.i.d.e.o.l.g.i.e an. Und die Menschen meinen, dass das Ausbrechen aus der „Norm“ aus der „Rolle“ ihnen Erlösung bringt. Dabei brauchen sie Befreiung von ihrer Sündennatur. Aber das soll und darf den Menschen nicht mehr verkündigt werden. „Der Mensch ist gut und zum Guten fähig“ wurde uns seit der Aufklärung eingetrichtert.

Jesus kam, um diese ewige Lüge zu überwinden und den Hilflosen und Geschundenen aus seinem Kerker zu befreien. Auch den, der in der Falle von gegenwärtigen Ideologien gefangen ist und nicht weiß, wie er da wieder herauskommen kann.

Seien wir um Gotteswillen so gnädig und bringen die Herrlichkeit der Gnade und Wahrheit, die in Jesus sichtbar geworden ist zu den Menschen in ihren jeweiligen persönlichen Kerkern.

Foto von Pixabay: https://www.pexels.com/de-de/foto/gelbe-bokeh-lichter-220067/

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22. Dez.
2024
Der (nicht)pubertierende Jesus Blog-Post Bild

Der (nicht)pubertierende Jesus

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Du bist meine Zuversicht, HERR, mein Gott, meine Hoffnung von meiner Jugend an. Psalm 71,5

Wir feiern Jesu in die Welt Kommen mit seiner Geburt. Außer einer Geschichte, die seine erste Reise nach Jerusalem und seinen Aufenthalt im Tempel beschreibt, wissen wir nichts über seine Kindheit und Jugend. Allein die Bemerkung am Ende der schon genannten Geschichte wirft ein Licht auf die Zeit seiner Adoleszenz.

»Und er ging mit ihnen hinab und kam nach Nazareth, und er war ihnen untertan. Und seine Mutter bewahrte alle diese Worte in ihrem Herzen.«
Luk 2:51 

Jesus war ein Mensch, gleich wie wir mit einem Unterschied. Er war nicht durch die Erbsünden geknechtet. Er war nicht mit der in ihr eingeschlossenen Rebellion gegen Gott verbunden. Deshalb ist er auch seinen Eltern gehorsam und folgt ihnen. Die Zeit im Tempel war nicht Ausdruck seiner Abwendung von ihnen und Rebellion gegen sie, auch wenn heute viele 12-Jährigen schon gewaltig pubertieren und sich nichts mehr sagen lassen wollen.
Jesus lernte Gehorsam durch das, was er litt. Und vielleicht hat er viel erlitten, von dem wir nichts wissen. Die Ungerechtigkeit, die er in der Familie erlitt, durch seine Geschwister, die ihn nicht verstanden und schon früh für einen Freak hielten, weil er bei ihren Scherzen und kleinen Lügen nicht mitmachte, weil er den Eltern gehorchte, wo die Geschwister das nicht ganz so eng sahen.
Es braucht nur ein klein wenig Fantasie, um sich vorzustellen, wie es ihm dabei erging. Und in all dem sündigte er nicht, denn er sollte ein sündloses Leben Gott zum Opfer bringen.
Wir nehmen es für selbstverständlich, dass unsere Kinder pubertieren und rebellieren. Aber muss das so selbstverständlich sein, wenn sie früh ihr Leben Jesus übergeben?
Der Psalmist bekennt, dass JAHWEH sein Gott seine Hoffnung von seiner Kindheit / Jugend an ist. Natürlich erleben die Kinder das ganze innere Aufgewühltsein, die Fragen: Wer bin ich? Was will ich sein? Wer soll ich sein? Wozu bin ich hier? Und die werden nicht zuletzt auch angestoßen durch die ganzen hormonellen und dann auch körperlichen Veränderungen.
Aber die Gegenwart des dreieinigen Gottes im Leben eines Menschen sollte einen erwartbaren Unterschied ermöglichen, auch im Leben eines Heranwachsenden zu künftigen Erwachsenen. Die Wiedergeburt, die neue Natur sollte ebenfalls einen Unterschied bewirken hinsichtlich dessen, wie auch Jugendliche in der Lage sind die mit ihnen geschehenden Veränderungen zu bewältigen. Und wenn sie von Erwachsenen verantwortlich durch diese Phase geführt werden, dann können sie als gereifte junge Menschen daraus hervor gehen.

»Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und wovon du überzeugt bist, da du weißt, von wem du gelernt hast, 15 und weil du von Kind auf die heiligen Schriften kennst, die Kraft haben, dich weise zu machen zur Rettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist.«
2.Tim 3:14+15

Charles Huddon Spurgeon predigte zum ersten Mal 1850 mit 16 Jahren und wurde 2 Jahre später Pastor der Baptistengemeinde in Waterbeach, 2 Jahre später in der New Park Street Chapel in Southwark, London, in der er bis zu seinem Tod 1892 diente.
Man meint, dass die Menschen heute früher reif werden. Aber das scheint mir ein Trugschluss zu sein. Die Menschen voriger Jahrhunderte scheinen viel früher in die Verantwortung hineingewachsen zu sein, als in unseren Tagen und weniger Zeit gebraucht zu haben „sich zu finden“.
Wie dem auch sei.
Wollen wir uns vorstellen, dass unsere Kinder / Enkelkinder einmal sagen: „Du bist meine Zuversicht, HERR, mein Gott, meine Hoffnung von meiner Jugend an!“? Oder erwarten wir, dass sie wegen der Pubertät mit dem Glauben Probleme haben? Dass sie dem Glauben den Rücken kehren, weil das bei vielen schon der Fall war?
Lasst uns glauben und erwarten, dass die Grundlagen, die wir ins Leben unserer Kinder / Enkelkinder hineinlegen, auch halten. Und lasst uns beten und im Gebet und auch in der Erziehung dafür kämpfen, dass sie schon früh diese Grundlagen gelegt bekommen.

Foto von Japheth Mast: https://www.pexels.com/de-de/foto/selektive-fokusfotografie-des-mannes-der-auf-dem-braunen-boden-steht-der-dem-gewasser-gegenubersteht-569169/

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15. Dez.
2024
Erlösung - für Juden und Nichtjuden Blog-Post Bild

Erlösung - für Juden und Nichtjuden

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat besucht und erlöst sein Volk, dass wir ihm dienten ohne Furcht unser Leben lang in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor seinen Augen. Lukas 1,68,74-75

Als Zacharias, der Vater von Johannes dem Täufer dies sagt, da ist der Messias noch nicht geboren. Aber sein Sohn war ihm geboren worden, der ihm verheißen wurde, als seine unfruchtbare schon über das gebärfähige Alter hinaus alt gewordene Frau noch nicht schwanger war. Und nach einem neunmonatigen erzwungenen Schweigen, denn Gott hatte ihn stumm gemacht, bricht Zacharias in einen prophetischen Lobpreis aus, der von der Rettung Israels spricht, die schon geschehen ist. Diese Rettung, diese Erlösung hat das Ziel, dass Menschen dem Gott Israels ohne Furcht in Ewigkeit dienen und dies in Heiligkeit und Gerechtigkeit.
Diese Prophetie ist mehr, als je ein Mensch zu erreichen, hoffen kann. Niemand kann dem lebendigen Gott von sich aus, aus eigener Kraft in Heiligkeit und Gerechtigkeit ein ganzes Leben lang dienen. Dazu müsste man Jesus, der von der Erbsünde freie Gott-Mensch, sein.
Wir können das nicht und deshalb braucht es diesen Jesus, der noch geboren werden würde, ein paar Monate nach Johannes dem Täufer.
Aber Zacharias proklamiert im Glauben etwas, was noch in der Zukunft liegt, was er noch nicht sieht, was noch nicht passiert ist.

»Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht.«
Heb 11:1 

Biblischer Glaube ist das Vertrauen auf das, was man nicht sieht, um es zu empfangen. Wir glauben nicht nur daran, dass Jesus für uns gestorben, auferstanden und in den Himmel gefahren ist. Wir glauben, dass dieser Jesus wieder kommt und uns, die wir auf Ihn hoffen und vertrauen, zu Sich holen wird und uns, damit wir in Seiner neuen Welt mit Ihm leben können, mit einem neuen Leib versieht. Wir glauben, dass ER uns schon heilig gemacht hat, also wir Teil Seines Heiligtums sind. Wir glauben, dass ER uns gerecht gemacht hat, weil Seine Gerechtigkeit uns geschenkt worden ist.
Deshalb können wir Ihm schon jetzt in Heiligkeit und Gerechtigkeit dienen. Wir müssen uns nicht anstrengen es zu sein, wir müssen uns nur dazu hingeben es mit aller Kraft zu leben, was wird sind.
Zacharias ist Jude wie seine Frau Elisabeth, wie deren Nichte Maria und Marias Mann Joseph und wie schließlich auch Jesus.
Jesus kam, um Sein Volk Israel zu erlösen. In woker Geschichtsvergessenheit wird Jesus und Maria in unseren Tagen dem Volk Israel weggenommen und den heutigen Palästinensern zugeeignet, weshalb in der Rollen-Besetzung der Maria durch die Jüdin Noa Cohen ein Affront gegen die Palästinenser gesehen wird.¹

»Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan«
Gal 4:4 

Die Diskussion über Maria und ihre Herkunft ist eine auch für uns Christen notwendige und wichtige. Zu oft vergessen wir, dass Jesus Jude war und dass sein Kommen zuallererst seinem Volk und dann der Welt galt.
Und Zacharias spricht davon, dass durch Ihn die Erlösung passiert ist. Sie ist geschehen, am Kreuz von Golgatha. Eine größere und bessere Erlösung gibt es nicht. Egal was wir uns für die irdische Zukunft noch wünschen mögen. Wenn wir diese Erlösung gering schätzen, schätzen wir das Opfer Jesu gering, wir machen das gering, was ER für uns und alle Menschen tat, Juden und alle anderen Volks- und Sprachgruppen (inkl. der Moslems im Gazastreifen und Westjordanland) und machen Ihn damit gering.
Diese Erlösung ist das Geheimnis, von dem die Propheten im alten Testament sprachen, das sie nicht verstanden und doch verstehen wollten. Aber ihnen wurde gesagt, dass das noch versiegelt bleiben solle, bis zur Zeit, wo es offenbar gemacht werden würde. Und diese Zeit kam „als die Zeit erfüllt war, als die Vollendung der Zeit, der Höhepunkt der Zeit“ gekommen war und Gott Seinen Sohn sandte.
An diesen Zeitpunkt, der Erfüllung der Zeit, erinnern wir uns an Weihnachten und wir erinnern uns auch daran, dass die Vollendung der Erlösung, das zweite Kommen Jesu noch aussteht und wir in dieser Zeit sagen wollen: Komm HERR JESUS, ja komm.
 
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¹ Ein User von sozialen Netzwerken schrieb: „Ein Film über eine palästinensische Frau, die von Schauspielern aus dem Siedlerstaat gespielt wird, der derzeit palästinensische Frauen massenhaft abschlachtet. Oh, welch ekelhafte Dreistigkeit“. https://www.msn.com/en-in/entertainment/news/disgusting-audacity-netflix-under-fire-for-casting-israelis-in-biblical-film-mary/ar-AA1ubGIK

 

Foto von Simon Migaj: https://www.pexels.com/de-de/foto/silhouette-fotografie-der-person-die-auf-grunem-gras-vor-bergen-wahrend-der-goldenen-stunde-steht-746386/

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08. Dez.
2024
Grund für Optimismus?! Blog-Post Bild

Grund für Optimismus?!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. Luk. 21:28

Ein solcher Vers sagt vieles und doch nichts, wenn man ihn aus dem Zusammenhang reißt.
Da stellt sich die Frage, was denn die Erlösung sein soll. Und wer diese Erlösung wann bringen soll.
Liest man diesen Vers als Wochenspruch am 2. Advent, dann ist klar, auf was dieser Spruch hindeutet, auch wenn man den doppelten Sinn erkennen muss.
Die Christen feiern an Weihnachten das erste Kommen Jesu, seinen ersten Advent (lateinisch adventus „Ankunft“). Sie feiern, dass Gott Mensch wurde und unter seinem Volk wohnte, einherging und am Ende für die Sünden seines Volkes und der ganzen Welt starb.
Aber mit jedem Weihnachten feiern die Christen auch ihre Sehnsucht nach dem 2. Kommen Jesu, seinem 2. Advent. Denn Jesus hatte versprochen, dass ER wieder kommen werde. Und in einer der Reden, die sich mit Seinem Wiederkommen beschäftigte, sagt ER unseren Vers.
Der komplette Vers. 28 lautet:

»Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht.«

Und dann stellt sich eine neue Frage: Was soll denn alles anfangen zu geschehen?

„25 Und es werden Zeichen sein an Sonne und Mond und Sternen und auf der Erde Angst der Nationen in Ratlosigkeit bei brausendem und wogendem Meer, 26 während die Menschen verschmachten vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen, denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.“

Und dann lesen wir:

»Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit Macht und großer Herrlichkeit.«

Nun verstehen wir auch, warum die Menschen ihre Häupter erheben sollen. Die an Jesus Glaubenden erwarten ihren HERRN und sie erwarten, dass er so wieder kommen wird, wie er auch vor 2000 Jahren von den Jüngern damals gegangen ist: In den Wolken.
Dann muss man auch zu den Wolken hochschauen, um ihn kommen zu sehen.
Aber keine Sorge. Jesus sagte, dass sein Kommen vor der ganzen Welt sichtbar geschehen wird.
Deshalb sagt Jesus auch, dass „wenn diese Dinge beginnen zu geschehen“. Was sind diese Dinge? Die Zeichen am Himmel, dass die kosmische Ordnung zusammenbrechen wird, dass die Kräfte des Himmels nicht mehr so funktionieren, wie das bisher der Fall war.
Und wenn das passiert, dann haben wir hier auf der Erde ein weit größeres Problem, als nur eine Temperaturerhöhung um 1,5 Grad. Die Katastrophen, die sich dann ereignen, werden unübersehbar sein.
Aber dann sollen wir anfangen in der konkreten Erwartung von Jesu Wiederkunft zu leben.
Lassen wir uns nicht durch Spot und Hohn einschüchtern und entmutigen. Wer die Bibel kennt, Gottes Wort, der wird feststellen, dass Gottes Verheißungen immer eingetroffen sind. Und diejenigen, die noch ausstehen, wie die Wiederkunft Jesu wird sich auch erfüllen. Wohl dem, dessen HERR Jesus Christus ist. Wohl dem, der sein Vertrauen in Jesus Christus gesetzt hat und jetzt setzt.
Er wird nicht enttäuscht werden.

Foto von Max Andrey: https://www.pexels.com/de-de/foto/silhouette-der-frau-1027131/

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01. Dez.
2024
Im Ernst jetzt? Blog-Post Bild

Im Ernst jetzt?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

O dass mein Leben deine Gebote mit ganzem Ernst hielte. Psalm 119,5 Johannes sprach: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen! Matthäus 3,2

Manche Zeitgenossen halten sich penibel an Ihren Ernährungs- / Fitness- / Gesundheitsplan. Warum? Weil sie möglichst gesund und möglichst lange leben wollen. Dagegen ist ja grundsätzlich nichts einzuwenden, denn wir haben ja schon eine Verantwortung für unser Leben und unsere Gesundheit.
Dann gibt es auf der anderen Seite genügend Menschen, die alle Ungemach ihres Lebens möglichst auf Andere abwälzen wollen. Die Eltern sind schuld, die Erziehung, die Lehrer, die Gesellschaft, die Wohngegend, die Gene - alle sind sie Schuld, wenn das Leben nicht so läuft, wie es nach Erachten dieser Zeitgenossen, möglichst anstrengungslos laufen sollte.
Unsere zwei Verse sprechen von einem Ernst des Lebens, den viele nicht mehr kennen. Dem Wunsch Gottes Gebote zu tun und wo nötig auch von falschen Wegen umzukehren. Das können und wollen nur wenige.

»Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sind die Weisen dieser Welt?«
1.Kor. 1:20

Wir hätten auch in der Politik die Chance dazu. Aber es scheint ein „Weiter so“ zu geben. Man scheint sich hinter verschlossenen Türen schon geeinigt zu haben und das Wahlvolk soll es mit „den richtigen demokratischen Ergebnissen“ ermöglichen.
Da möchte man fragen: „Im Ernst?“ Habt ihr den Schuss nicht gehört?
Sind die Landtagswahlen im Osten nicht eine deutliche Botschaft und zeigt der katastrophale Zustand der Wirtschaft und der Sicherheitslage nicht eindeutig, dass ein „Weiter so“ nicht geht?
Manche Menschen machen es wie die Politakteure. Man sieht, dass das Leben bisher, mit den Konzepten, dass man in den Tag hineinlebt, dass man sich an keine Gebote hält, Gott einen guten Mann sein lässt, nicht wirklich funktionierte. Aber man will auch nichts ändern. Also macht man weiter so und dreht an den Rädchen der falschen Konzepte etwas und hofft, dass es dann gelingt.
Johannes sagt in obigem Vers: „Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!“

»Was nennt ihr mich aber Herr, Herr, und tut nicht, was ich euch sage?«
Luke 6:46

Mit Jesus Christus ist das Himmelreich nahe herbeigekommen und erhebt einen Anspruch auf jeden von uns. Wir alle bekennen Jesus Christus, als den, der die Zeitenwende gebracht hat, denn die Jahre werden von seiner Geburt ab gerechnet. Keiner kann sagen, dass er von Jesus Christus noch nie gehört hat.
Jesus wird ihm sagen: „Du hast so und so oft Meinen Namen im Mund geführt und hast es nie für nötig gehalten zu fragen, wer der ist, der deine Zeitrechnung bestimmt?“
Wenn wir vor Jesus Christus stehen, werden wir alle Rechenschaft ablegen und keiner wird eine Entschuldigung haben. Die ganze Welt feiert alle Jahre wieder Weihnachten. Selbst in vielen islamischen Staaten wird es gefeiert.
Wenn wir nicht völlig braindead sind, dann müssen wir uns doch Gedanken machen, was wir da feiern?
Wenn wir das nicht tun sind wir schuldig ein Leben geführt zu haben, das seine Verantwortung für sich selbst und seine Umwelt nicht wahrgenommen hat.
Also lasst uns mit aller Ernsthaftigkeit unser Leben in der Verantwortung vor dem HERRN der Herren, dem KÖNIG der Könige leben und wenn wir das noch nicht tun, umkehren und unserem Leben und Handeln eine neue Richtung geben.

Foto von Ariel Paredes: https://www.pexels.com/de-de/foto/foto-des-mannes-mit-der-hand-auf-kinn-das-auf-betonpflaster-vor-der-weissen-wand-sitzt-2218208/

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