Gewaltiger Jesus
veröffentlicht in Sonntagsblog
Bereitet dem HERRN den Weg; denn siehe, der HERR kommt gewaltig. Jesaja 40,3.10
Diese beiden Versteile sprechen, auch wenn sie in der Adventszeit als Wochenspruch vorkommen, nicht von der gewesenen ersten Weihnacht. Sie sprechen vom kommenden „zweiten Advent“, dem zweiten Kommen Jesu.
Denn beim ersten Mal war Sein Kommen alles andere als gewaltig. Das und Sein ganzes, scheinbar gescheitertes, Leben, wird von Seinen Volksgenossen bis zum heutigen Tag als Gegenbeweis Seines Anspruches bzw. des Anspruches des neuen Testamentes gesehen.
Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf.
(Joh.1:11)
Jesus kam nicht gewaltig, Er kam als der Gottesknecht, der ins Elend dieser Welt kam, und dort fast übersehen wurde.
Sein zweites Kommen wird gewaltig sein und von niemandem zu übersehen. Deshalb sagt Er auch, dass wir nicht irgendwelchen Bauernfängern nachlaufen sollen, die behaupten sie seien der wiedergekommene Messias. Wenn Jesus wieder kommt, dann wird sich jedes Knie beugen, ob willentlich oder unwillentlich.
Die Weihnachtszeit ist eine gute Gelegenheit, sich dies wieder in Erinnerung zu rufen.
Jesus wartet sehnlichst darauf, wiederzukommen und Sein Wort fordert die Gemeinde, Seine Nachfolger auf zu beten, dass Er wieder kommt.
Ja Jesus fordert uns in Seinem Gebet auf, dafür zu beten, dass Sein Reich kommt. Wir Charismatiker denken dabei daran, dass Jesu Wirken hier auf Erden verstärkt kommen möge. Aber ist das wirklich gemeint im „Vater unser“?
Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm!
(Off. 22:17a)
Wenn wir uns wünschen, dass Jesus wieder kommt, dann wünschen wir uns Sein Reich auf einer neuen Erde in einem neuen Himmel. Bis dahin wünschen wir uns, dass so viele Menschen wie möglich noch gläubig werden, die Kraft des Evangeliums, die Kraft der Auferstehung Jesu in ihrem Leben erleben. Und das ist ein Vorgeschmack auf das kommende Reich Gottes.
Machen wir uns nichts vor: Wir sind in unserem Vorstellungsvermögen weit entfernt von dem, was es bedeutet, wenn Jesus, der Sohn Gottes, mit Macht kommt, um Seine Braut aus allen Nationen und Stämmen und Sprachen herauszurufen und Sich mit ihr zu vereinigen. Der Schöpfer der Welt, der diese durch Sein Wort ins Dasein rief, kommt mit Macht. Ja Er kommt mit dieser Macht.
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