Gemeindebrief

Mai 2013



Der Mai ist gekommen und wir sehen schon seit Wochen, wie alles wächst. Der Regen hat das seine dazu beigetragen, dass alles nur so geschossen ist. Allein die Temperaturen könnten noch etwas höher sein. Denn wir erwarten sehnsüchtig, nach dieser langen Kälteperiode, die wärmere Jahreszeit.


Das Wetter hat auf uns alle seinen besonderen Einfluss. Wenn die Sonne scheint, dann sieht unser Leben in seiner Wahrnehmung schon nicht mehr so düster aus.
Aber das ist sicherlich nicht allein der Grund, warum wir uns mit dem Thema „Groß denken“ beschäftigen.

Es scheint, als ob Gott uns dieses Thema auf seine Art und Weise näher gebracht hat. Die Prophetien, die viele auf dem Leiter- und Mitarbeiterwochenende bekommen haben, haben Eines gemeinsam. Sie sprechen sehr oft von Team. Davon, dass Einzelne oder Paare in einem Team arbeiten werden. Dies setzt voraus, dass Leute dazu kommen, die diese Teams bilden.
Das spricht von Wachstum, von Größerwerden, von Zunehmen.

Lange Zeit haben wir erlebt, wie wir kleiner und kleiner wurden. Wir haben uns gefragt, wo das hin führen soll?

In Hepplers Garten stehen 2 Johannisbeersträucher und Andrea hat sie im Winter, nachdem sie sehr ausladend geworden waren, drastisch zurück geschnitten.
Man fragte sich, ob da wohl im kommenden Jahr viel Frucht zu erwarten wäre.
Aber zu unserem Erstaunen hängt der Strauch voll von Blütenrispen. Es verspricht eine gute Ernte zu werden.
Manchmal muss Gott uns zurückschneiden, damit wieder Frucht wächst.

Als Älteste sind wir der Überzeugung, dass wir in eine Zeit der Frucht hinein kommen.
Gott hatte in der Vergangenheit schon davon gesprochen, dass er diese Gemeinde groß machen wolle. Zwischenzeitlich schien das in weite Ferne zu rücken.
Wer im letzten Family-Meeting war, konnte etwas vom sanften Reden Gottes spüren.
Und dann hat uns Jürgen in seiner Predigt ermutigt, zu glauben, dass etwas Großes vor der Tür steht.
Wir wollten die Hallenstruktur stellen und dann warten bis die Notwendigkeit entsteht, dass die Halle gebraucht wird.
Aber nun hat sich herausgestellt, dass wir durch die Verknüpfung von bautechnischen Gegebenheiten doch zügiger an ihren Bau müssen. Die Ringanker müssen fertig sein, damit das Dach gedeckt werden kann. Und das bedeutet, dass die Bodenplatte gemacht werden muss, damit die Mauern gemauert werden können.
Unsere Pläne wurden durch diese Entwicklung durchkreuzt. Aber wir sind der Überzeugung, dass Gott schon immer wusste, dass dies so sein würde und dass es gut so ist.
Nun stehen wir vor der Herausforderung, dass wir hier im Glauben Schritte gehen.
Unser Thema „Groß denken“ macht deutlich, dass „Großes“ in unserem Denken beginnt.
Wir haben klein von uns gedacht und auch so gehandelt. Wir sind im Moment immer noch klein, und in uns selbst ist wenig Grund, groß zu denken. Aber nun fordert Gott uns heraus, groß von ihm, seinen Absichten und seinen Möglichkeiten zu denken. Er scheint die Halle früher zu brauchen, als wir uns das gedacht haben.

Denke Groß - "Und am Ende sind es nicht die Jahre deines Lebens die zählen, sondern das Leben in deinen Jahren" - Abraham Lincoln

Und wir realisieren: Er ist der Bauherr und der Eigner dieses Baues. Er will ihn haben und er will ihn bald haben.
An einer Konferenz sagte Martyn Danzford einmal: „Wenn Gott will, dass wir etwas tun, dann gibt er uns auch die Mittel dazu.“
Wir glauben, dass Gott dieses Gemeindezentrum will. Wir glauben, dass er es von Anfang an so wollte und wusste, was die Begleiterscheinungen sein würden.
Er war von nichts überrascht, was uns immer wieder als Hindernis, als Erschwernis, als Blockade vor kam.
Und er hat uns bis hier her gebracht.

Mit seiner Hilfe werden wir in unserer kleinen Kraft das Unmögliche möglich machen. Der Gemeinde in Philadelphia sagt Gott in Offenbarung 3:8 „Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.“
Neulich wurde ich (Eugen) in einem Gespräch mit einem Vertreter von der Stadt an die vielen Versuche erinnert, die wir schon unternommen hatten, eine Bleibe zu bekommen.
Und das erinnert an Isaak, der die Brunnen seines Vaters wieder ausgrub, nur um dann von den Bewohnern des Landes vertrieben zu werden. Aber nach dem 3. Versuch lesen wir in 1.Mose 26,22: „Und er brach von dort auf und grub einen anderen Brunnen, und um den stritten sie sich nicht. Da gab er ihm den Namen Rechobot und sagte: Denn jetzt hat der HERR uns „weiten Raum“ geschafft, und wir werden fruchtbar sein im Land.“
Wir haben insgesamt 3 Bauanträge gestellt und der dritte führte dann zum Erfolg, sowohl was die Genehmigung als auch die Kaufmöglichkeit anbelangte. Jetzt hat uns Gott tatsächlich weiten Raum geschaffen.
Können wir ergreifen, dass das Bekenntnis Isaaks auch unseres ist: „… und wir werden fruchtbar sein im Land“??

Wir als Älteste dieser Gemeinde glauben, dass Gott uns fruchtbar machen wird! Wir wollen es auch erwarten! Das motiviert uns, die Gefäße aufzustellen. Deshalb ist der Bau zwar die größte, aber bei Leibe nicht die einzige Baustelle.
Die Kindergruppen, die Jugend, ein Royal-Ranger Stamm, die Arbeit im Rad, das Aufleben der Ladies Nights, die Kinderwoche im Sommer, die Entwicklung der Leiterschaft und Multiplikation von Hauskreisen sind Themen, die uns beschäftigen.
Weshalb? Weil wir wieder Groß denken wollen.
Wie schön ist es zu sehen, dass wir bald das Gebäude mit Leben füllen können.

Das Richtfest war wieder mal eine Gelegenheit, wo wir diese Annehmlichkeit erleben konnten.
Neulich fragte jemand von den Gästen, die wir zu Weihnachten hatten: „Wo werden wir kommende Weihnachten feiern?“
Und beim 1.Mai Ausflug hatten wir einige Gäste mit dabei, mit denen sich sehr gute Gespräche ergaben.
Man sagt: „Ein paar Tropfen machen noch keinen Regen“. Aber mit ein paar Tropfen kündigt sich oft ein Regen an.
Wir wollen groß denken und Großes erwarten von unserem Gott!

Wünschen wir euch allen einen bunten, sonnigen und fröhlichen Mai, in dem ihr weiter macht groß von unserem Gott und seinen Möglichkeiten zu denken und Großes von ihm zu erwarten,
Euer
Eugen, Jürgen , Roger