Ist nach dem Tod alles aus?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten 1. Petr. 1:3

 

Für viele Menschen ist nach dem Tod alles aus. Zumindest, so lange sie leben. Sind sie gestorben, dann pilgern die Verwandten oft zu ihren Gräbern und sprechen mit ihnen, als ob sie da liegen würden. Offensichtlich kommen wir doch mit der harten Realität von diesem „alles Aus“, das uns der Atheismus eingeimpft hat, nicht zurecht. Wir brauchen eine Hoffnung.

 

Nach dem Tod ist alles aus“, gilt für viele, solange sie leben.

 

Unser Text spricht von einer lebendigen Hoffnung, einer echten substanziellen Hoffnung, einer Hoffnung, die nicht vergeht. Diese Hoffnung ist die, dass wir, so wie Jesus gestorben und auferstanden ist, mit Ihm auferstehen werden, wenn Er wieder kommt. Es ist die Hoffnung, dass der Glaube an Jesus einen wesentlichen Unterschied in unserem Leben macht. Einen Unterschied zum Leben eines Menschen, der nicht an Jesus glaubt.

 

Jesus selbst sagt, dass da ein Unterschied ist:

 

Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm. (Jn. 3:36 )

 

 

Jesus ist der einzige Grund für eine echte Hoffnung, die den Tod überdauert.

 

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen. (Jn. 5:24)

 

An Jesus glauben bedeutet“, das ewige Leben zu haben, in sich zu haben als festen, unvergänglichen Besitz. Nicht weil wir etwas getan hätten, sondern weil Gott etwas getan hat. Er hat uns, wie unser obiger Vers sagt, wiedergeboren, von neuem geboren. Er hat uns jetzt schon dieses neue Leben, diese neue Existenz geschenkt. (Wir werden in der nächsten Predigtreihe darüber mehr hören.) Das neue Leben hat aber jetzt schon begonnen. Wir sind tatsächlich „vom Tode zum Leben hindurchgedrungen“. Deshalb ist unsere Hoffnung auch substanziell eine andere, als diejenige, die Menschen ohne Jesus haben. Selbst wenn sie an ein Leben nach dem Tod glauben: Es fehlt ihnen diese Grundlage. Sie haben nicht das neue, ewige Leben in sich. Sie haben nicht den Heiligen Geist in sich, der ihnen beständig versichert, dass sie ein Kind des Höchsten sind, dass ihr Vater im Himmel ist, der für sie sorgt. Sie wissen nicht, dass selbst wenn ihr äußerer Mensch zerfällt, ihr inwendiger Mensch immer mehr zunimmt, erneuert wird. Sie haben nicht die Gewissheit, mit Gott versöhnt zu sein, Frieden zu haben. Zu welchen Menschen gehörst du? Zu welchen möchtest du gehören?

Euer Eugen