Herr über Leben und Tod

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Hades. Offenbarung 1,18

 

Jesus macht hier 3 Aussagen. 1. Ich war tot. Aber Tote können nicht reden. Also bin Ich 2. lebendig. Der Tod hat über Mich keine Macht, also lebe Ich von Ewigkeit zu Ewigkeit. Ich lebe in der Ewigkeit, Ich bin den Gesetzen der Zeit, der Vergänglichkeit entrissen, Ich habe Mich über sie gestellt.

 

Jesus, der Herr über Leben und Tod.

 

Und die 3. Aussage ist: Ich habe die Schlüssel des Todes und des Hades. Ich habe die Gewalt über den Ort, der das Ziel und das Sinnbild aller Vergänglichkeit ist. Ich habe in meiner Hand das Leben und die Vergänglichkeit.

 

Am Grab wird oft vom „Herrn über Leben und Tod“ gesprochen. Jesus ist tatsächlich der Herr über Leben und Tod – niemand anderes.

 

Am Anfang der Offenbarung macht Er das deutlich. Und in der ganzen Offenbarung ist das Drama der Welt bis zu ihrem Ende dargestellt, das damit endet, dass der Tod und der Hades in den See des Feuers geworfen werden, völlig vernichtet werden. Und nachdem die Menschen gerichtet werden, werden diejenigen, die nicht im Buch des Lebens stehen ebenfalls in diesen See des Feuers geworfen. Dieser See des Feuers ist der zweite Tod – das ultimative Ende.

 

Das hört sich sicherlich für die meisten Menschen wie Fiktion an oder ein Fantasy-Roman.

 

Jesus hat das letzte Wort über alles - auch uns Menschen.

 

Aber Jesus ist es ernst, deshalb warnt Er die Gemeinden in Kleinasien so eindringlich: Lasst euch nicht irre machen in all Eurer Trübsal, in aller Verfolgung, in aller Verführung! Lasst euch nicht einlullen, seid wachsam und überwindet das, was euch verführen, was euch einlullen, was euch euren Glauben streitig machen will! Überwindet die Angriffe des Teufels und seiner Dämonen, seid wachsam, dann werdet ihr die Krone des Lebens erhalten und als Bürger des neuen Jerusalems das ewige Leben, das ich zugänglich gemacht, habe mit mir teilen!

 

Wenn wir Gottes Wort in Bezug auf unsere Errettung glauben, wenn wir ihm in Bezug auf Jesu tägliche Erfahrbarkeit vertrauen und Ihn deshalb auch erleben, dann können wir auch darauf vertrauen, dass dieses Wort, das sich mit dem Ende beschäftigt, genauso verlässlich ist wie der Rest.

 

Und wenn wir das tun, dann lassen wir uns auch warnen und ermutigen. Warnen davor, Jesus zu verachten! Ermutigen, unser ganzes Vertrauen in Jesus zu setzen, Ihn, als den der tot war und lebt, der den Schlüssel über unseren Tod in Seinen Händen hält und uns ewiges Leben geben kann, in unser Leben aufzunehmen und Ihn regieren zu lassen.

 

Euer Eugen