Gott wurde Mensch?!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Mancher mag denken: Wenn Gott doch den Schlamassel hier mal erleben würde! - Genau das hat er, in Jesus: Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit. Johannes 1,14

 

Wenn wir das so lesen, hört es sich zunächst recht kryptisch an. 

Aber in den Versen davor spricht die Bibel davon, dass es sich hier um Gott handelt. Gott der das Wort, griechisch = der Logos ist.  

 

Jesus ist nicht ein Wort, Er ist das Wort- das ultimative Wort!

Großspurig geben manche Männer von sich: „Ein Mann, ein Wort“.

 Aber sind sie wirklich in der Lage, ihr Wort zu halten? Wie oft halten sie eben nicht ihr vor dem Altar oder Standesbeamten gegebenes Wort!

 Gott ist nicht nur ein Wort, Er ist das Wort, Er ist das Wort, von dem alles ausging und zu dem alles zurückkehren wird. Er sprach nicht nur und hoffte, dass Er es halten kann. Er sprach und es geschah genau so, wie Er es haben wollte. Er ist das Wort, durch das alles gemacht ist. Er sprach alles ins Dasein, gab ihm die Ordnungen und Gesetze, die Zugehörigkeit, die Abhängigkeit.

 Und dieses Wort, durch das alles gemacht worden ist, das alles, den Mikrokosmos und den Makrokosmos, ins Dasein gerufen hatte, dieses Wort, dieser Gott, wird Fleisch und Blut, wird verletzlich und versuchlich. Dieses Wort legt all Seine Größe ab und wird klein und lässt in dieser Geringheit und Unbedeutsamkeit Seine Herrlichkeit aufleuchten. 

Jesus brauchte und braucht keinen Pomp und keinen Prunk, um sich dir in Kraft und Herrlichkeit zu offenbaren.

 Es ist leicht, mit Prunk und Pomp die Leute zu beeindrucken, wenn tausend Lakaien wuseln und sich eilfertig selbst erniedrigen, um den Einen groß zu machen. 

Es ist aber etwas anderes als der Geringste eine solche Majestät und Autorität auszustrahlen, dass jeder es merkt und alle bekennen, dieser lehrt mit einer nie gekannten Vollmacht, dieser spricht ein Wort und es geschehen Wunder und Zeichen, die niemand sonst tut.

 Das ist eine Herrlichkeit, die allein von dieser Person abhängt und sonst von niemandem.

 Es muss für seine Gegner schwer gewesen sein, sich diesem Einfluss zu entziehen und sich ihm entgegen zu stellen. Das kann man nur mit einem verfinsterten Herzen.

Möge dieses wieder Wort in uns Fleisch werden und Seine Herrlichkeit in und durch uns sichtbar werden. Möge Es solche Wunder tun und in solcher Vollmacht lehren, dass auch wir Seine Herrlichkeit sehen, als eines Eingeborenen vom Vater, der in uns lebt und durch uns handelt.

Euer Eugen