18-02-11 Der Auftrag Jesu

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn. Lukas 18,31

 

Diese Aussage macht Jesus vor seiner letzten Reise nach Jerusalem. Er ging dorthin, um Gottes Wort zu tun. Das, was über den Messias ausgesagt war, würde Er erleben weil Er es initiieren würde.

 

Und dann geschehen die Dinge: Jesus tritt in aller Öffentlichkeit auf.

 

Jesus erfüllte die Ihn und Seinen Auftrag betreffenden Prophetien.

Er scheut nicht die Auseinandersetzung mit den Juden.

 

Er weiß, dass diese letztlich der äußerliche Anlass sein wird, dass Er gekreuzigt wird.

 

Aber Er ist sich auch bewusst, dass Er eigentlich da hin geht, um für die Sünden derer zu sterben, die zu erlösen Er gekommen war. Die kamen aus Seinem Volk, aber nicht ausschließlich. Aber das würden selbst Seine Jünger erst nach und nach begreifen.

 

Es ist kaum vorstellbar, was dieser Gang für Jesus wirklich bedeutete. Zu wissen, dass Er mit dem Wissen um die eigentliche Mission völlig alleine war. Zu wissen, dass Judas Ihn verraten, Petrus Ihn verleugnen und alle Jünger Ihn verlassen würden, machte Ihn einsam.

 

Da ist der Druck dieser Einsamkeit und die ständige menschliche Frage: „Bringts das, was ich da tue?“

 

Jesus konnte nur in der Kraft des Heiligen Geistes und der Gewissheit, den Willen Gottes zu tun, diese Mission erfüllen.

 

Im Hebräerbrief heißt es, dass Er wegen der vor Ihm liegenden Freude die Schande und alles andere nicht achtete.

 

Vielleicht war da „menschlich gesprochen“ die Freude an des Teufels Gesicht, wenn der realisiert, dass er sich selbst ausgetrickst hatte, ein Schmunzeln wert.

 

Aber letztlich war es die Freude, den Willen Seines Vaters zu tun, und es war die Gewissheit, dass der Plan zur Errettung der Menschen funktionieren würde.

 

Wir sind berufen, die uns betreffenden Prophetien zu erfüllen.

Es war die Aussicht auf eine unzählbare Schar von Menschen, die alle zu dem einen Volk, zu der einen Braut gehören würde. Die Freude über ihre Vielfalt, über ihren Reichtum, die Freude über das, was Er in diesen Menschen tun würden und wie Er sie durch Seinen Tod und Seine Auferstehung verändern würde, war genug, diese innere Zerreißprobe zu bestehen und den Tod, das Leiden, die Schmach und die Schmerzen, zu erleiden.

 

Jesus hat „die Ihn betreffenden Prophetien erfüllt“. Nun ist es an uns, die uns betreffenden zu erfüllen. Eine davon ist: „Ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in „Weil am Rhein“ als auch in ganz „Baden-Würtemberg / Deutschland“ und „der Schweiz und Frankreich“ und bis an das Ende der Erde.“ So sei es.

 

Dein Eugen